Ungewollt großer Umbruch - Klement hofft auf frischen Wind im Kader

"Mit vier Punkten haben wir aus dem Herbst viel zu wenig herausgeholt, positiv ist nur, dass wir im letzten Jahr nur einen Zähler auf unserem Konto hatten und jetzt schon mehr einsammeln konnten. Wir haben in der neuen Liga im ersten halben Jahr gesehen, dass wir mehr Chancen haben zu gewinnen, wir haben einige Matches unglücklich, einige dumm verloren. Wir sind zudem noch nicht ganz abgeschlagen und drei Mannschaften konnten auch nicht viel punkten, es besteht also die Chance, den letzten Platz abzugeben", lautet die Herbstbilanz von USV Klement-Trainer Markus Wolf. Mit vier Zählern liegt seine Mannschaft zur Halbzeit an der letzten Stelle der 2. Klasse Weinviertel Nord.

Fünf Abgänge und bisher vier Zugänge

"Unser Hauptproblem im Herbst war, dass wir bei unseren schmalen Kader Ausfälle nicht kompensieren konnten. Jede Woche fehlten uns aber Spieler und dadurch wurde es nicht leichter. Wir haben mehr Treffer erzielt, erhielten aber noch zu viele Tore. Teilweise haben wir auch trotz guter Möglichkeiten unsere Tore nicht geschossen. Verbesserungen sind bei uns in allen Belangen möglich, hinten müssen wir stabiler werden, im Mittelfeld hatten wir teilweise ein großes Loch und vorne müssen wir noch effizienter werden", ergänzt der Trainer von Klement.

In der Winterpause kam es im Kader des Tabellenletzten zu einem ungewollt großen Umbruch, mit Bogdan Strobl beendete der 1er Tormann die Karriere, auch Tomas Malusek hängte seine Fußballschuhe an den Nagel. Robin Balija und der tschechische Legionär David Urban sind weitere Abgänge, Libor Nekuda kehrte zu Herrnbaumgarten zurück. Klement ist mit der Planung für den Frühjahr schon weit fortgeschritten, vier Akteure werden das Team fix verstärken. Ömer Ünal spielte zuletzt auch in Wullersdorf und ist so wie Dominik Vogel, der von Großmugl zum Team stößt, ein Offensivakteur. Aus Tschechien wurden zudem der Defensivspieler Lukas Ignacek und der Mittelfeldakteur Pavel Pejchal verpflichtet. Es wird zumindest noch ein Spieler dazukommen, zwei Akteure stehen laut Wolf zur Auswahl.

Anfang Februar startet bei Klement wieder das Mannschaftstraining, vier bis fünf Tests sind bis zum Beginn der Rückrunde geplant. "Es kann nach dem großen Umbruch nur besser werden, vielleicht kommt frischer Wind ins Team. Das Frühjahr wird nicht viel einfacher, die Mannschaften, die um den Meister mitspielen, werden sich weiter verstärken. Wir müssen auf uns schauen, wenn wir die direkten Spiele für uns entscheiden, traue ich es meinem Team zu, nicht Letzter zu werden", wagt Markus Wolf einen Blick in die nähere Zukunft.

 

 

 

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