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Gnadendorf-Obmann Schmidt: "Corona hat uns sehr getroffen"

Im Vorjahr landete der UFC Gnadendorf auf Rang neun der Bezirksklasse Weinviertel. Heuer möchte man sich ein Stück weiter nach oben orientieren und im vorderen Mittelfeld landen. Die Vorbereitung gestaltete sich aufgrund von Urlauben schwierig, weshalb man sich entschloss, diese kompakt in nur vier Wochen durchzuziehen. Mehr als das schmerzt aber die Absage der traditionellen "Nippelhirschparty", wodurch dem Klub wertvolle Einnahmen entgingen.

 

"Diese Veranstaltung ist unsere größte Einnahmequelle. Die Absage tut uns natürlich sehr weh", schildert Gnadendorfs Obmann Rainer Schmidt. Das Event findet alle zwei Jahre statt. Da es heuer coronabedingt ins Wasser fiel, fehlt dem Klub ein großer Teil des Budgets für die nächsten zwei Jahre. Zudem entgingen den Gandendorfern auch Kantineneinnahmen aus dem Frühjahr. "Das ist aber nicht so tragisch. Dennoch konnte man damit zumindest einen Teil des Schiedsrichter-Salärs bezahlen", führt Schmidt aus.

Leistungsträger muss Karriere beenden

Auf dem Transfermarkt verhielt man sich im Sommer ruhig, es gab weder Zu- noch Abgänge. Einen Akteur muss man zukünftig dennoch vorgeben. Man muss fortan ohne Leistungsträger Manuel Schmid auskommen. Der Stammspieler musste im Sommer seine Karriere beenden. "Er hatte einen Bandscheibenvorfall, deswegen ist es ihm nicht mehr möglich, Fußball zu spielen", erläutert Schmidt die Umstände. "Der harte Kern der letzten Jahre ist aber geblieben. So werden wir auch in die neue Saison gehen", erklärt der Obmann. Diese beginnt für UFC bereits am Sonntag. Als ersten Gegner zog die Losfee das Team aus Neuruppersdorf aus dem Hut. Das Auswärtsspiel beginnt um 16:30 Uhr. 

Nur ein Testspiel in der Vorbereitung

Das Fazit zur Vorbereitung fällt durchwachsen aus. "Es war durch die Urlaubssituation sehr schwierig. Wir haben uns deswegen entschlossen, die Vorbereitung auf vier Wochen zusammenzukürzen", schildert Schmidt. Ein Testspiel wurde absolviert, in diesem unterlag man Aspern mit 4:7. "Da haben wir viel probiert, viel getauscht. Die Spielpraxis stand im Vordergrund", blickt Schmidt auf das Spiel zurück. "Wir haben dann bewusst auf weitere Tests verzichtet, um nicht die Gefahr von Verletzungen einzugehen", spielt der Obmann auf die dünne Personaldecke an. 

Das Ziel für die neue Saison sei ein Platz im oberen Mittelfeld, betont Schmidt. "Das hängt aber auch davon ab, wie sich die anderen Teams präsentieren. Manche haben sich ja sehr gut verstärkt", will er sich noch nicht festlegen. Als heißeste Anwärter auf den Meistertitel sieht er Kettlasbrunn und Michelstetten. "Sie sind für mich die Topfavoriten", so Schmidt. Dahinter sieht der die Teams aus Haugsdorf und Großkadolz. 

 

Zugänge:

keine

Abgänge:

keine