Gebietsliga Nordwest/Waldviertel

USV St. Bernhard/F.: "Fußball ist ein kollektiver Sport und wir funktionieren als Team sehr gut"

Der USV St. Bernhard/Frauenhofen steht nach der Hinrunde in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel auf dem siebenten Platz. Die 21 erreichten Punkte lassen durchaus die Möglichkeit offen, sich weiter nach oben zu kämpfen. Doch auch nach unten hat man „nur“ sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Trainer Manuel Fettinger hat im Interview mit Ligaportal.at sein Team gelobt und glaubt auch fest an ein gutes Abschneiden. Wo sich der USV St. Bernhard/Frauenhofen am Ende wiederfinden wird, wird die Rückrunde zeigen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden Ihrer Mannschaft im Herbst?

Trainer Manuel Fettinger: „Ich bin mit der Hinrunde eigentlich sehr zufrieden, da wir einen sehr schwierigen Herbst hatten. Wir musste immer wieder auf Grund von Verletzungen auf wichtige Spieler verzichten müssen. Die Jungen haben das aber sehr gut und tadellos gemacht. Man sagt ja immer das zweite Jahr in der Gebietsliga ist immer das schwerste. Das stimmt zum teil auch, da man eben nicht mehr die große Unbekannte ist und sich die Gegner schon besser auf einen einstellen können. Dafür haben wir das tadellos und sehr stark gemacht. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“

Wie sehen die weiteren Ziele aus? Gibt es eine Platzierung die Sie unbedingt erreichen wollen?

Trainer Manuel Fettinger: „Absolut nicht. Wir wollen natürlich sehr gerne in der Liga bleiben. Das ist das große Ziel. Aber wir sehen von Woche zu Woche, wollen jedes Spiel gewinnen und guten Fußball zeigen. Wir wollen uns persönlich und mannschaftlich stetig weiterentwickeln und dann sind wir eigentlich alle glücklich.“

„Wir funktionieren als Team sehr, sehr gut“

Gab es den ein oder anderen Spieler, der Sie persönlich besonders beeindruckt und begeistert hat?

Trainer Manuel Fettinger: „Ich bin generell kein Freund davon einzelne Spieler hervorzuheben. Fußball ist für mich ein kollektiver Sport und wir funktionieren als Team sehr, sehr gut. Egal ob es die arrivierten oder die jungen Spieler sind, es ist echt eine gute Gruppe. Die arrivierten Spieler sind für die jungen da und diese nehmen die Tipps der Routiniers gerne an. Ich will da das Kollektiv absolut in den Vordergrund stellen.“

Wer war in der Liga der stärkste Konkurrent und wird sich den Titel holen?

Trainer Manuel Fettinger: „Das ist ganz schwer zu sagen. In dieser Saison waren sehr verrückte Ergebnisse dabei. Ich glaube, dass Großweikersdorf/Wiesendorf eine sehr gute Mannschaft ist und Langenlois bisher unter Wert geschlagen wurde. Ich denke eine dieser beiden Mannschaften wird auch am Ende ganz oben stehen.“

Sind beim USV St. Bernhard/F. Transfers im Winter geplant?

Trainer Manuel Fettinger: „Nein, wir sind eigentlich sehr glücklich mit unserem Kader und haben dahingehend nichts geplant. Es soll aber ein junger und vielversprechender Spieler zu uns stoßen. Wenn wir Talente aufnehmen können, sind wir natürlich als USV St. Bernhard/F. gerne bereit.“

Was ist in der Winterpause geplant und wann beginnt die Vorbereitung?

Trainer Manuel Fettinger: „Wir haben jetzt einmal Freizeit. Wobei unsere Burschen eh nie Ruhe geben und sich ein bis zweimal in der Woche zu einem Hallenkick treffen. Aber das ist alles ungezwungen. Richtig starten mit der Vorbereitung werden wir Ende Januar. Davor machen die Jungs eh selbstständig ihr Programm, da sie wissen worauf es ankommt und diesbezüglich sehr verlässlich und engagiert sind.“

Was trauen Sie dem österreichischen Team bei der EURO 2024 in Deutschland zu?

Trainer Manuel Fettinger: „Ich traue ihnen sehr viel zu. Ich bin absoluter Patriot und zu hundert Prozent Österreicher. Ich wünsche mir, dass diese Mannschaft Erfolg hat. Es ist zwar eine schwere Gruppe, aber ich denke auch, dass die Niederlande nicht unschlagbar für uns ist. Frankreich ist sicher sehr stark und die Trauben hängen auch sehr hoch. Trainer Ralf Rangnick ist ein Top-Trainer und das Team ist sehr homogen mit starken Spielern auf allen Positionen. Wenn sie die zuletzt gezeigten Leistungen bei der Euro auf den Punkt bringen, dann werden wir das Achtelfinale erreichen.“

FotoCredits: Ligaportal.at