Gebietsliga Nordwest/Waldviertel

Sechs Abgänge in Zwentendorf - Neue Philosophie mit vermehrt Eigenbauspielern

Die Herbstmeisterschaft verlief bei SV Zwentendorf nicht nach Wunsch, nach recht gutem Start begann der Motor zu stottern und der Verein musste eine Niederlagenserie hinnehmen. Am Ende landete die Mannschaft an der 14ten Stelle der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel, nur acht Punkte konnten im Herbst gesammelt werden. In der Winterpause kam es schon zu mehreren Transfers, der Verein will einen neuen Weg gehen und dabei vermehrt auf Eigenbauspieler setzen.

Weg mit einheimischen Akteuren

Sechs Akteure werden laut Trainer Björn Wagner im Frühjahr nicht mehr für Zwentendorf auflaufen: Josip Bosnjak wechselte zu Stockerau, Ahmed Olanrewaju Salami ebenfalls in die 2. Landesliga zu Atzenbrugg. Weiters nicht mehr im Kader stehen Josip Hlaic, Viktor Peric, Christopher Nastl und Roman Zahoran. Auf der anderen Seite wurden bereits drei Akteure geholt, Dominik Török spielte zuletzt für St. Georgen und kann auf der Außenbahn alles spielen. Alfons Teufner kommt von Getzersdorf, er wird als Innenverteidiger oder 6er eingesetzt, mit ihm wechselte Mario Schimak zu Zwentendorf.

"Wir sind eigentlich gut in die Meisterschaft gestartet, dann waren aber mehrere Runden der Hund drinnen. An den letzten Spieltagen fehlte uns das Spielglück, da hätten wir mehrmals gewinnen können. Insgesamt ist im Herbst alles zusammengekommen, wir können nicht zufrieden sein", zieht Björn Wagner eine Bilanz über den Herbst.

Nun will der Verein einen anderen Weg einschlagen. "Wir haben gute Eigenbauspieler, bei den sechs Abgängen waren vor allem die teuren Spieler dabei. Wir haben uns eigentlich mehr erwartet, vielleicht geht es ja im Frühjahr mit Kameradschaft. Es werden im Frühjahr auf jeden Fall viele Eigenbauspieler auflaufen, wir werden nun einen Weg mit einheimischen Spielern gehen und schauen, was dabei herauskommt", so Zwentendorfs Trainer.

Mittelfeld schnell überbrücken

Derzeit trainiert die Mannschaft zweimal pro Woche freiwillig in der Halle, am 23. Jänner startet der Verein in die offizielle Vorbereitung. Björn Wagner erklärt, wobei sich das Team in den nächsten Monaten noch steigern soll: "Wir hatten im Herbst eigentlich eine spielerisch starke Mannschaft, produzierten dabei aber viele Ballfehler. Wir wollen dies im Herbst unterbinden, hinten gut stehen und ein wenig wie Dortmund das Mittelfeld schnell überbrücken."

 

 

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