In der 1. Klasse Mitte-West hat der SV DSV Road Kallham gegen den SV Schlüßlberg mit 2:0 gewonnen und sich den Sieg laut Neo-Trainer Rene Weidinger vor allem mit einer starken Defensivleistung erarbeitet. Ein Tor vor der Pause und eines unmittelbar danach gaben den Gastgebern die Richtung vor. „Wir sind kompakt gestanden und haben alles verteidigt“, brachte es der neue Coach nach dem Schlusspfiff auf den Punkt.

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Das Spiel nahm aus Kallhamer Sicht in der 28. Minute die entscheidende Richtung. Da brachte Péter Hanzli die Heimelf mit 1:0 in Führung, und genau dieses Tor hatte für Rene Weidinger großes Gewicht. „Das 1:0 war ziemlich ausschlaggebend für die Partie“, sagte der Trainer, der danach spürte, dass für seine Mannschaft an diesem Nachmittag etwas möglich ist. Bis zur Pause blieb es bei diesem Vorsprung, ehe Hanzli kurz nach Wiederbeginn in der 47. Minute ein zweites Mal traf. Auch dieses Tor ordnete Weidinger klar ein: „Das 2:0 nach der Halbzeit war auch ziemlich ausschlaggebend.“ Damit war die Partie aus Sicht der Gastgeber in jene Richtung gelenkt, die sie sich mit Geduld und Konsequenz erarbeitet hatten.
Der Grundstein dafür lag für den Kallham-Coach aber nicht in erster Linie vorne, sondern in der Arbeit gegen den Ball. „Die größte Stärke lag in der Defensive. Wir sind kompakt gestanden und haben alles verteidigt“, sagte Weidinger, und diese Aussage beschreibt den Auftritt seiner Mannschaft ziemlich treffend. Schlüßlberg erlebte er dabei keineswegs harmlos. „Der Gegner war offensiv ziemlich gut, aber wir haben zum Glück alles verteidigt“, meinte der Trainer. Dass Kallham nach dem 1:0 zusehends an Sicherheit gewann, passt ebenfalls in dieses Bild. „Nach dem 1:0 merkten wir, dass alles möglich ist“, sagte Weidinger. Die Führung gab also nicht nur Ruhe, sondern auch das Gefühl, dass die kompakte Linie bis zum Ende tragen kann.
Auch nach dem 2:0 war für Weidinger nicht alles perfekt. Gerade im Offensivspiel sah der Trainer noch Möglichkeiten, das Ergebnis klarer ausfallen zu lassen. „In der Offensive müssen wir die Chancen nutzen. Wir hätten noch das 3:0 oder 4:0 erzielen können“, erklärte er nach der Partie. So blieb es zwar beim 2:0-Heimsieg, zugleich nahm der Coach aber einen klaren Arbeitsauftrag mit. Schiedsrichter Grieser beurteilte er insgesamt nüchtern: „Für uns war der Referee ziemlich okay. Er hatte ein paar strittige Szenen.“ Für den SV Kallham zählen am Ende vor allem die drei Punkte, mit denen die Mannschaft in der Tabelle bei sieben Zählern hält und nach diesem Auftritt auf ihrer stabilen Defensive aufbauen kann.