SV Weinitzen: Eher Jäger, als Favoritenrolle für den Restart

Nachdem offiziell wurde, dass die laufende Meisterschaft in den Amateurligen mit sofortiger Wirkung abgebrochen wird und es keine Auf- und Absteiger gibt, war der SV Weinitzen ungeschlagener Spitzenreiter der 1. Klasse Mitte A. Mit elf Siegen aus 13 Spielen hatte man sich einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf SV Radegund herausgespielt. Am letzten August Wochenende beginnt wieder alles bei Null. Doch wie findet man die Entscheidung, dass die Saison abgebrochen wurde und welche Ziele setzt man sich für den Restart?

 

Ligaportal.at im Interview mit Trainer Oliver Prott über alles Wichtige rund um den SV Weinitzen:

 

Wie hat man die Corona-Pause bewältigt?

„Anfangs ganz speziell. Es gab Einzeltrainings zu Hause, wo die Spieler über eine App überprüft worden sind. Wir haben genau gesehen, was die Kicker machen. Dann starteten wir mit dem Kleingruppentraining immer abwechselnd einmal pro Woche. Und jetzt ab 01. Juli ging es dann wieder wie bei jedem anderen Verein voll los.“

 

Hat man sich beim SV Weinitzen personell verändert?

„Leider haben uns drei gute Kicker verlassen. Aber ansonsten ist unser Kader gleichgeblieben. Die Abgänge: Paul Schlager zu SV Andritz AG (Unterliga Mitte), Raphael Krenn zu SV System Box Gratwein-Strassengel (Gebietsliga Mitte) und Christoph Kaufmann in die Unterliga zu USV Taucher-Erdbau Eggersdorf.“

 

Wie sieht man den Abbruch bzw. was sind die Ziele für die neue Saison?

„Man kann jetzt eh nichts mehr ändern. Es ist halt ungewiss. Wer weiß, wie es im Frühjahr gelaufen wäre. Das Ziel für die neue Saison ist es vorne mitzuspielen. Für mich gibt es da andere Anwärter auf den Titel, wie SU Semriach (Platz 3 Vorsaison) oder Austria Asv Puch (Platz 4 Vorsaison). Wir sind nicht in der Favoritenrolle, sondern eher der Jäger.“

 

By: Ligaportal.at/Patrick Woppel

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