Dienersdorf: "Endlich ein Heimspiel"

dienersdorf svEinen tollen Start erwischte der USV Dienersdorf Rb Loidl. Nach zwei gespielten Meisterschaftsrunden steht man mit dem Punktemaximum von sechs Zählern auf den dritten Tabellenplatz. Das Spiel gegen Eichberg wurde wegen Unwetters abgesagt und wird zu 90 Prozent am 25. Oktober nachgetragen. unterhaus.at sprach mit Trainer Peter Maierhofer, der die Burschen erst im Sommer übernahm, über die bisherige Saison und über das erste Heimspiel in der Meisterschaft.

 "Von den Punkten her bin ich natürlich zufrieden. Aus zwei Spielen sechs Punkte zu holen, mehr geht ja gar nicht", so Maierhofer. Spielerisch ist der Trainer noch nicht zufrieden, da müssen die Burschen noch einiges lernen. "So eine Systemveränderung dauert seine Zeit, aber die Jungs wollen beziehungsweise müssen auch."

Burschen sind lernwillig

Maierhofer weiß genau wie der Hase läuft: "Wenn die Mädchen müssen, müssen die Burschen auch." Aus seiner Trainerzeit in der Frauen-Bundesliga hat er einiges mitgenommen, besonders was das Loben angeht. "Eine Mannschaft soll man nicht loben, das weiß ich aus Erfahrung." Die Gefahr das die Spieler abheben, weil sie glauben sie sind so gut, ist groß, deswegen ist Maierhofer etwas vorsichtiger. "Die Einstellung und die Lernbereitschaft sind gut, das soll so bleiben."

Vollgas gegen Pöllauberg II

Kommendes Wochenende trifft man auf die zweite Mannschaft aus Pöllauberg. "Gott sei Dank das erste Heimspiel, endlich", gibt Maierhofer erleichtert zu verstehen. Als Geschenk an die Fans sollen natürlich drei Punkte her. Auch Elemer Horvath ist aus seinen Amerika-Aufenthalt zurückgekommen und wird dem Team wieder unter die Arme greifen. Maierhofer kann auf einen kompletten Kader zurückgreifen, was ihn natürlich sehr freut. Das Ziel für das kommende Spiel beziehungsweise für die ganze Saison ist klar: "In der 1. Klasse kann es nur ein Ziel geben und das ist vorne mitzuspielen. Ich will jetzt nicht unbedingt vom Meistertitel reden, aber vorne dabei sein, das will jeder." Laut ihm ist klar, die Heimspiele sollten gewonnen werden.

von Kati Wallner

 

 

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