St. Lorenzen kommt bei Schönegg nicht über Remis hinaus

UFC Schönegg
USV St. Lorenzen

In der 1. Klasse Ost A empfing der Tabellenzweite UFC Schönegg in der 19. Runde den Tabellenersten USV St. Lorenzen/W. und die Zuseher dürfen sich auf ein echtes Sechs-Punkte-Spiel freuen. Wer wird am Ende diese wichtigen Punkte für sich verbuchen können? Das gelang am Ende weder den Gastgebern noch den Gästen. Das Spiel endete 2:2-Remis. Verfolger Neudau konnte das Unentschieden nutzen. Die Neudauer fegten Dechantskirchen mit 5:0 vom Platz. 


Spitzer mit der Führung

In der ersten halben Stunde warten die Zuschauer vergeblich auf einen Treffer und müssen sich vorerst noch in Geduld üben. Dabei ist das Spiel von Beginn an sehr munter geführt und die beiden Teams spielen auch gut nach vorne. Einzig das Toreschießen will nicht klappen. Hier spielen aber auch die beiden Torleute eine Rolle, die einen sehr guten Tag erwischen. Dann sollte es aber doch so weit sein und der Favorit führt. Philipp Spitzer steht in Minute 35 goldrichtig und drückt das Leder über die Linie. UFC Schönegg zeigt sich nur kurz geschockt und lässt Minuten später seine Fans zum 1:1 jubeln - Kole Cokov nutzt einen Abwehrfehler und trifft. Die Lorenzener lassen sich aber nicht lange bitten, ehe sie neuerlich in Führung gehen. Im Anschluss daran versenkt Gerhard Schützenhöfer nach 42 Minuten den Ball im gegnerischen Tor zum 1:2 - er mit dem Vorstoß, Pass zur Seite, Pass zur Mitte und Tor. In der 45. Minute pfeift der Schiedsrichter die erste Halbzeit ab und schickt die Protagonisten zum Pausentee in die Kabinen.

Turbulente Schlussphase

Die zweite Halbzeit verläuft weitgehend gleich wie die erste Halbzeit. Beide Mannschaften spielen munter nach vorne und es ergeben sich auch Tormöglichkeiten. Schönegg hat dann Pech, der Torwart kann einen Freistoß noch an die Latte lenken. Das wäre der Ausgleich gewesen. Die Gastgeber bleiben aber drauf und der Einsatz sollte belohnt werden. In Minute 76 drückt Thomas Schweighofer den Ball über die Linie und stellt auf 2:2 - er wird im Strafraum ganz vergessen und bleibt eiskalt. Das ist gleichzeitig der Endstand. Danach pfeift der Unparteiische das Spiel ab und schickt beide Teams, die sich mit einem Remis begnügen müssen, unter die Dusche.

Daniel Dunst (Obmann St. Lorenzen): "Wir sind mit dem Ergebnis natürlich zufrieden. Ich denke, dass ein Sieg möglich gewesen wäre. Das späte Tore ist sehr bitter und war nicht notwendig."

Bester Spieler: Gerhard Schützenhöfer (Offensivspieler, St. Lorenzen)

 

 

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