2:1-Auswärtssieg! Mettersdorf cleverer als Frannach

altaltLangsam aber sicher gehen für die SU Frannach in der steirischen Oberliga Süd-Ost die Lichter aus. Zugegeben, der USV Mettersdorf ist nicht einer jener Gegner, gegen die man als Abstiegskandidat punkten müsste. Schlecht wäre ein Punktgewinn aber dennoch nicht gewesen. Stattdessen mussten sich die Mannen von Trainer Hannes Derler knapp aber doch mit 1:2 geschlagen geben. Die beiden Tore für die Mettersdorfer Gäste erzielten Kevin Hutter und Marcus Lipp. Für die Gastgeber traf Markus Haubenwallner. 

Schnelle Führung von Mettersdorf

Dabei beginnen die Frannacher wie schon in den letzten Wochen gut. Man versteckt sich nicht und setzt den Gegner von der ersten Minute an unter Druck. Benedikt Hofmann Wellenhof vergibt gleich am Beginn eine Top-Chance, als er allein vor dem Kasten von Georg Schweigler den Ball nicht im Tor unterbringt. Im Gegenzug führen die Mettersdorfer. Kevin Hutter sorgt für die Führung. Die Hausherren lassen sich aber nicht sonderlich vom Rückstand beeindrucken und versuchen zurückzuschlagen. Wie schon bekannt, gelingt das aber nicht wirklich. Man ist vor dem Tor zu wenig kaltschnäuig, als dass es 1:1 stehen könnte. So vergeht die erste Halbzeit auch ohne weitere Tore. Mettersdorf hatte im weiteren Verlauf das Kommando übernommen, das zweite Tor gelang den Gästen aber trotzdem nicht. 

Zu spätes Anschlusstor

Im zweiten Durchgang hat Mettersdorf das Spiel gut im Griff. Auch die eine oder andere Tormöglichkeit ergibt sich, aber das Leder wil zunächst nicht ins Tor. Mettersdorf ist jetzt das klar bessere Team. Erst nach 78 Minuten steht es 2:0. Marcus Lipp ist mit dem Treffer zur Stelle. Jetzt werfen die Frannacher alles nach vorne. Man riskiert und wird auch belohnt, allerdings zu spät. Markus Haubenwallners Treffer zum 1.2 in der Nachspielzeit ist nur mehr Ergebniskosmetik. 

Christoph Scherr (Sektionsleiter Frannach): "Unsere Gegner kommen erst. Das muss man sagen. Aber wir brauchen sowieso nicht mehr auf andere schauen. Das ist leider zu wenig, weil die Gegner cleverer sind als wir. Das ist bitter, aber leider Tatsache."

von Redaktion

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