... und wenn erst die richtigen Stürmer zurückkehren....

andritz ag sv5:0 gewann die SV Andritz AG im Auftaktspiel der Unterliga Mitte gegen ESK Graz. Und als ob der gelungene Saisonstart alleine nicht schon genug wäre, trafen beim Sieg auch noch fünf verschiedene Spieler. Dam Mihai Gradinariu, Gernot Lichtenegger, Simon Kieslinger Bauer, Philipp Krall und Ermin Susic trugen sich in die Torschützenliste ein. Interessantes Detail: Keiner dieses Quintetts ist richtiger Stürmer.

"Es ist einerseits beruhigend, wenn man weiß, dass man viele Spieler hat, die Tore schießen können", sagt Sektionsleiter Andreas Mairold. Andererseits denkt er mit Schaudern an die letzte Vorbereitungswoche zurück. "Da haben sich fünf Stammspieler verletzt. Darunter auch sämtliche Stürmer und unser Stammgoalie." Die Andritzer machten aus der Not aber scheinbar eine Tugend. "Damit, dass man so startet, kann man nicht rechnen. Aber es ist natürlich umso schöner."

Guter Einstand für junge Wilde

Besonders gefreut hat ihn die Tatsache, dass die aus der "Zweier" heraufgezogenen Spieler voll mithalten konnten. Das kommt laut Mairold aber nicht von ungefähr. "Sie haben bereits in der Vorbereitung zusammen trainiert und auch gespielt", erklärt der Funktionär. Es sei also kein Problem gewesen, die Jungen zu integrieren. "Sie haben sich aber leichter getan als gedacht. Meisterschaft ist ja doch etwas anderes als irgendein Vorbereitungsmatch oder eine Trainingseinheit."

Doch obwohl die Nachwuchsspieler gute Leistungen zeigten, hofft Mairold auf eine baldige Rückkehr der Verletzten. Wenn das der Fall ist, traut der Sektionsleiter seiner Mannschaft auf jeden Fall einen Platz unter den ersten Drei zu. "Das ist unser Ziel und ich denke, dass ist auch realistisch."

Unnötiger Druck werde aber nicht erzeugt. "Sie sollen das spielen, was sie können und dann wird am Ende auch ein gutes Ergebis herausschauen", so Mairold, der von "darfs ein bisserl mehr sein" nichts hören will. Natürlich müsse man das Ziel haben, am Ende ganz vorne zu stehen, aber das Ziel ist laut dem Funktionär ein anderes. "Wir wären mit der Top-Drei zufrieden."

von Redaktion  

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