Die Meister - Teil 16: Lankowitz: Oberliga als Zwischenstopp

altDer FC Lankowitz krönte sich vor wenigen Tagen mit 18 Punkten Vorsprung offiziell zum Meister der Unterliga West. Man war ohne Zweifel zu stark für die Konkurrenz. Der Aufstieg war in manchen Phasen nur noch Formsache. Die Oberliga Mitte-West, in die man es jetzt geschafft hat, soll aber nur ein Zwischenstopp sein. Wir sprachen im Zuge des 16. Teil unserer Serie "die Meister der Steiermark" mit dem sportlichen Leiter Karl Stolz.

"Das soll jetzt nicht irgendwie arrogant klingen, aber unter dem Strich waren wir für die meisten Vereine in der Liga einfach zu stark", schickt der Funktionär voraus. Dass es ein derartig großer Vorsprung wird, kommt aber auch für ihn unerwartet. "Damit konnte keiner rechnen. Wir hatten im Sommer eigentlich eine komplett neue Mannschaft. Bis sich die Kicker alle zusammengerauft haben, hat es eine Zeit gedauert." Besonders viel Zeit nahm dieses "Zusammenraufen" aber offensichtlich nicht in Anspruch. Schon im Herbst lagen die Lankowitzer voran, damals allerdings nur zwei Punkte vor Strass. Im Frühjahr drückten die Truppe unter dem neuen Coach Franz Zarfl aber weiter auf das Gaspedal und zog der Konkurrenz davon. "Das war schon große Klasse, was die Mannschaft in der Rückrunde gezeigt hat." Man führt auch in sämtlichen Bilanzen. Man ist beispielsweise bestes Heim- und Auswärtsteam, kassierte die wenigsten Gegentore, schoss mit 74 die meisten. Kein Wunder, dass Lankowitz den Titel letztlich so souverän einfuhr. Im Frühjahr gab es elf Siege, zwei Remis und keine einzige Niederlage.

Klare Vorgabe und drei Neue

Für die neue Saison sind die Ziele schon jetzt gesteckt. Mäzen Hubert Scheer wollte in der Unterliga West vorne mitspielen, gleiches soll auch jetzt drin sein. "Den Meistertitel kann man nicht garantieren, aber vorne mitspielen wollen wir auch in der Oberliga", stellt Stolz klar. Um es ein wenig einfacher zu haben, wurden auch bereits drei Spieler verpflichtet. Von Erstligist Hartberg kommen Gerald Puntigam und Marco Schober in die Weststeiermark. Beide sollen in der Offensive wirbeln. "Die beiden Spieler sehen eine Perspektive hier und Schober ist sowieso gebürtiger Köflacher. Sie werden uns sicher helfen können." Finanziell gäbe es aber keine Abenteuer. "Nein - beide spielen zu einem sehr vernünftigen Geld." Der dritte Neuzugang ist Mario Gollner vom ASV Allerheiligen. Er ist der Ersatz für Goalie Arne Zlöbl, wenn dieser den Klub verlässt. Ganz ist das Transferprogramm aber noch nicht abgeschlossen. "Es könnte sein, dass noch zwei bis drei Spieler weggehen. Die müssen wir dann natürlich kompensieren."

von Redaktion

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