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OÖ-Liga

ASK St. Valentin: Nach erfolgreicher Aufstiegssaison steigt Erwartungshaltung

Im Vorjahr errroberte der ASK Case IH Steyr St. Valentin in der Landesliga Ost den Meistertitel und kehrte nach langer Zeit in die OÖ-Liga zurück. In Oberösterreichs höchster Spielklasse wussten die Niederösterreicher vor allem im Herbst zur gefallen und legten mit einem tollen Endspurt den Grundstein zum Klassenerhalt. In der Rückrunde verlor der ASK jedoch den Faden, weshalb es am Ende nur zum elften Platz reichte. "Auch wenn wir die angestrebten 40 Punkte nicht holen konnten, haben wir das Ziel, den Klassenerhalt, erreicht und freuen uns darüber. Über die Frühjahrssaison muss man jedoch den Mantel des Schweigens breiten", erklärt Sportchef Harald Guselbauer.

 

Starker Hinrunde folgte durchwachsenes Frühjahr

Der Aufsteiger sammelte im Herbst stolze 23 Punkte, in der Rückrunde holte der ASK aber lediglich 13 Zähler und zierte das Ende der Frühjahrs-Tabelle. "Das tolle Abschneiden im Herbst hat uns ein wenig geschmeichelt, da wir den Großteil der Punkte erst am Ende durch eine Siegesserie geholt haben. Auch in der Rückrunde ist es zunächst gut gelaufen, sind dann aber aus der Spur geraten. Das hat damit zutun, dass wir in den letzten drei Jahren immer am Anschlag waren und dann eben die Spannung abgefallen ist", begründet der Sportchef die mäßige Performance in der zweiten Meisterschaftshälfte. Der Tabellenelfte feierte sechs Heimsiege und behielt in der Fremde vier Mal die Oberhand. Während immerhin sieben Mannschaften weniger oft ins Schwarze traffen, kassierten lediglich drei Teams mehr Gegentore. "Wir haben zu viele Tore erhalten, wenngleich wir alleine sieben bei der 1:7-Klatsche gegen Hertha kassiert haben. Dennoch sind wir unter dem Strich mit dem Abschneiden zufrieden, wenngleich mehr möglich gewesen wäre, zumal uns vom oberen Drittel der Tabelle nur fünf Punkte getrennt haben. Aber diese Zähler haben wir alleine gegen Andorf liegenlassen", spricht Guselbauer die beiden Niederlagen gegen das Schlusslicht an.

 

Neo-Trainer und vier neue Kräfte

Nach drei überaus erfolgreichen Jahren endete in St. Valentin die Ära von Harald Gschnaidtner, der inzwischen bei Donau Linz das Zepter schwingt. "Unter seiner Führung waren wir durchwegs erfolgreich und sind im Vorjahr in die OÖ-Liga zurückgekehrt. Doch im Frühjahr haben beide Seiten gespürt, dass die Zeit für eine Veränderung gekommen war, weshalb wir uns mit Harald auf das Endre der Zusammenarbeit verständigt und uns im Guten getrennt haben", meint Harald Guselbauer, der auf der Suche nach einem Nachfolger rasch fündig wurde. "Mit Willi Wahlmüller konnten wir einen Trainer verpflichten, der über reichlich Erfahrung verfügt und zuletzt in Perg überaus erfolgreich tätig war. Zudem verfolgt Wahlmüller ein Defensiv-Konzept, das uns gefällt". Beim Trainingsauftakt konnte der Neo-Coach mit Manuel Pichler (Gallneukirchen) einen neuen Stürmer begrüßen. Zudem stehen mit Martin Dietachmair (Sierning) und Matthias Gattringer (Mauthausen) zwei neue Defensivspieler zur Verfügung. Mit Frank Gasthuber (ASKÖ Leonding) fand auch ein 17-jähriger Perspektivspieler den Weg nach St. Valentin. "Bis auf Pichler, den wir ohnehin verpflichtet hätten, handelt es sich bei den Neuerwerbungen durchwegs um Wunschspieler unseres neuen Trainers. Das Transferprogramm ist grundsätzlich abgeschlossen, aber möglicherweise wird noch ein weiterer Defensivspieler zu uns stoßen", so Guselbauer. Mit Philipp Gschwandtner (Schwertberg) sowie David Hutterberger und Davor Klepic, die gemeinsam nach Enns wechselten, stehen drei Akteure nicht mehr zur Verfügung.

 

Rangverbesserung erwünscht

Seit 2. Juli bereitet sich die Wahlmüller-Elf auf die neue Meisterschaft vor. Nach einer 1:4-Pleite im ersten Testspiel gegen Union Katsdorf werden am kommenden Samstag die Kräfte mit dem niederösterreichischen Landesligisten aus Ybbs gemessen. Obwohl das Frühjahr einen enttäuschenden Verlauf genommen hat, blickt man in St. Valentin der neuen Punktejagd vorsichtig optimistisch entgegen. "Auch wenn das zweite Jahr nach einem Aufstieg bekanntlich das schwierigere ist, halten wir grundsätzlich an unserem Ziel fest, wollen 40 Punkte sammeln und die Klasse halten. Da wir nach Gschnaidtner mit Wahlmüller erneut über einen überaus erfahrenen Trainer verfügen und auch unsere Mannschaft über die nötige Erfahrung verfügt, ist die Erwartungshaltung einen Tick gestiegen", weiß der Sportchef. "Wir wollen uns von der unteren Region fernhalten und streben einen einstelligen Tabellenplatz an".

 

Spieler der Saison 2017/18

Transferliste

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich  

 

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