Hausleiten schielt in der Tabelle auch heuer wieder nach oben

Der SV Hausleiten spielte bis zum Saisonabbruch im Frühjahr eine durchaus erfolgreiche Meisterschaft. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag man auf Rang vier der 1. Klasse Nordwest. Aufgrund der Pandemie musste man heuer das traditionelle Volksfest absagen, wodurch dem Klub seine Haupteinnahmequelle fehlt. Dennoch, so Obmann Reinhold Mayer, sei man mit einem blauen Auge davongekommen. Dies nicht zuletzt dank dem Entgegenkommen der Spieler.

 

"Wir haben ja eine relativ große Sportanlage und stecken viel in die Infrastruktur und den Nachwuchs", schildert Obmann Mayer. Gerade deshalb sei der Ausfall des Volksfestes bitter. "Im gleichen Atemzug muss man jedoch erwähnen, dass uns die Spieler bei den Fahrtkostenentschädigungen sehr entgegenkommen. Zudem hatten wir in diesem Punkt im Frühjahr ja auch keine Ausgaben", rechnet er vor. Ob man auch Einbußen bei den Sponsorengeldern hinnehmen muss, werde sich erst im Oktober herausstellen, so Mayer. "Die Sponsoren haben bei uns saisonale Verträge und wir werden schon vorab das Gespräch mit ihnen suchen", erklärt er. Erst dann könne man dazu Aussagen treffen. "Ich erwarte Kürzungen bis zu 30 Prozent", lässt er wissen. Man müsse jedoch "die Kirche im Dorf lassen", betont Mayer. "Natürlich reißt so ein Fest ein Loch, aber einen Verein in der 1. Klasse wirft das nicht gleich aus dem Rahmen", so der Obmann.

Vorbereitung läuft "bisher zufriedenstellend"

Wie im wirtschaftlichen Bereich, so hätten sich auch in der Vorbereitung auf die neue Saison "Licht und Schatten abgewechselt", hält er fest. "Durch die Corona-Situation haben viele Spieler ihren Urlaub heuer erst später gemacht. Dadurch haben uns immer wieder Spieler gefehlt, erst am vergangenen Samstag waren wir erstmals komplett", beschreibt Mayer. Unter dem Strich sei die Vorbereitung aber "bisher zufriedenstellend", lässt er wissen. In dieser zeigt sich ein deutlicher Trend nach oben. Von den bisher sieben absolvierten Testspielen konnten die letzten vier allesamt gewonnen werden. 

Das Ziel für die anstehende Saison sei es, die Platzierung nach der Herbstsaison im Vorjahr zu wiederholen. Damals lag man auf Rang vier. Heuer möchte man es gerne noch einen Platz weiter nach oben schaffen. "Das wollen wir erreichen. Wir haben einen Kader von 15 bis 16 Mann", so Mayer. Voraussetzung dafür sei aber, dass man "nicht vom Verletzungspech verfolgt wird".

Als Favoriten im Kampf um die Meisterschaft sieht Mayer Enzersfeld/W. und Spillern. "Dazu eventuell noch Muckendorf und Niederleis, sie sind ungefähr in unserer Spielstärke", so der Obmann abschließend.

 

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