Niederleis will unter Neo-Coach Fitz die Favoriten ärgern

Der USV Niederleis legte bis zum Saisonabbruch im Frühjahr eine solide Meisterschaft hin. Zum Zeitpunkt des Abbruchs fand man sich auf Rang sieben der 1. Klasse Nordwest wieder. Heuer hat man ähnliche Ziele. Ein Platz im vorderen Mittelfeld soll am Ende der Spielzeit herausschauen. Der Kader blieb dabei unverändert. Dennoch darf man sich über sechs gefühlte Neuzugänge freuen, da die im Winter hinzugekommenen Akteure noch kein Bewerbsspiel für ihren neuen Club in den Beinen haben.

 

In der Zeit des Lockdowns vertraute man in Niederleis auf die Eigenverantwortung der Spieler. Nachdem die Maßnahmen gelockert wurden, hielt man auch wieder erste Einheiten ab. Dies zunächst jedoch ohne festen Trainer. Nach dem Abgang von Reinhard Klaus befand sich die Vereinsführung noch auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter. Dieser wurde im Juli schließlich gefunden. Ex-FAC-Kicker Andreas Fitz wird in Niederleis künftig an der Seitenlinie stehen.

Prüfstein zum Saisonauftakt

Dieser hat mit seinem neuen Team gleich zum Saisonauftakt eine große Herausforderung zu bewältigen. Niemand geringerer als Titelfavorit Enzersfeld wurde der Fitz-Elf zum Start zugelost. Das Auswärtsspiel beginnt um 16:30 Uhr. "Wir wollen Enzersfeld Paroli bieten und sie so gut wir können ärgern. Wir werden alles daran setzten, nicht zu verlieren", gibt sich der Neo-Coach entschlossen.

Auf die Vorbereitung blickt er mit gemischten Gefühlen zurück. "Wir hatten Höhen und Tiefen. Zunächst sind wir relativ kompakt gestartet. Die Kennenlernphase hat nicht lange gedauert", resümiert er. Auch die hohe Trainingsbeteiligung hob Fitz hervor. "Wir hatten stets zwischen 17 und 22 Mann bei den Einheiten", freut er sich. Auch das Engagement im Team lobt der Übungsleiter: "Die Mannschaft ist von der Intensität her gut mitgegangen. Was Bereitschaft und Wille anbetrifft, kann ich dem Team nur ein Lob zollen", führt er aus. 

"Spaß am Fußball soll im Vordergrund stehen"

In der neuen Saison will man sich darum bemühen, seine Spiele "positiv zu gestalten", wie es Fitz formuliert. "Der Spaß am Fußball soll im Vordergrund stehen. Wenn es so läuft wie gewünscht, möchten wir gerne im vorderen Mittelfeld landen und die Topteams ärgern", so der Coach über die Zielsetzung. Als große Favoriten sieht er heuer allen voran "ganz klar Enzersfeld und Spillern", betont Fitz. 

Künftig wird es auch möglich sein, fünf Spieler zu wechseln. Die neue Regel kommt Fitz durchaus entgegen, wie er sagt. "Wir haben einen sehr ausgeglichenen Kader. Die Dichte ist sehr hoch. Danke der fünf Wechsel können wir Spieler gleichwertig ersetzen, das hilft uns in diesem Zusammenhang sicher weiter", hält der Neo-Trainer abschließend fest.

 

Zugänge:

keine

Abgänge:

keine

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