Aufsteiger Oberwaltersdorf etabliert sich im oberen Drittel - Verein will sich vorne behaupten

"27 Punkte wollten wir im Herbst erreichen, 23 Punkte sind es schließlich geworden. Der Verein hat sich als Aufsteiger in der Liga etabliert, das Soll wurde erfüllt. Wir haben in der Hinrunde aber auch durch individuelle Unkonzentriertheiten ein paar Punkte liegengelassen, es waren noch Lernmonate für uns und das Team soll im Kollektiv noch stärker auftreten", lautet die Bilanz von ASK Oberwaltersdorf -Trainer Peter Kaltenegger. Seine Mannschaft schloss die erste Hälfte der Meisterschaft an der fünften Stelle der 1. Klasse Süd ab und liegt acht Zähler hinter Herbstmeister Wiesmath.

Zwei Spieler sollen kommen

"Wir haben es letztes Jahr darauf angelegt aufzusteigen und haben gewusst, was uns erwartet, in der Vorbereitung sind wir auch auf Teams aus der Gebietsliga und der 1. Klasse getroffen, um uns dem Tempo anzupassen. Es sind zudem Spieler aus der Gegend zu uns gestoßen, die schon in höheren Ligen spielten. Wichtig war, das Kollektiv für die 1. Klasse zu stärken", erläutert Kaltenegger.

Um im Frühjahr noch gefestigter aufzutreten, soll das Kollektiv noch weiter gestärkt werden. Es gibt sonst einige Planstellen an denen man arbeiten will, der Abstand der Reihen soll besser eingehalten, auch das Gegenpressing verfeinert werden. "Wenn wir uns taktisch besser verhalten, ist ein Gegentor leichter zur verkraften. Wir haben Tore oft durch individuelle Fehler erhalten, dies wollen wir verhindern", meint der Coach von Oberwaltersdorf.

Da die Mannschaft eine lange Saison hinter sich hat und am Ende des Herbstes schon ausgebrannt war, startet die Vorbereitung erst Ende Jänner, davor trifft man sich freiwillig in der Halle und die Spieler absolvieren ein Heimprogramm. Fünf Tests sind danach geplant und einmal wird man intern gegen die Reserve spielen. Im Kader kommt es zu punktuellen Veränderungen, zwei Spieler werden neu zur Mannschaft stoßen. Lukas Lechner und Karim Debbah werden aus beruflichen Gründen den Verein verlasen, Tamas Szabo nach einer Verletzungspause und Benedikt Titze nach einer sechsmonatigen Fußballabstinenz wieder in den Kader stoßen. Die Reserve ist auch in der 1. Klasse Herbstmeister geworden und es drängen junge Spieler mit Potential nach.

"Wir wollen keine Eintagsfliege bleiben"

Angesprochen auf die Ziele für das Frühjahr meint Peter Kaltenegger: "Das erste Ziel Klassenerhalt ist fast erledigt, wir wollen keine Eintagsfliege bleiben und uns in den oberen Regionen der 1. Klasse etablieren."