Vereinsbetreuer werden

Potential bei Einstellung und Einsatz - Pfaffenschlag will mit neuem Coach Klassenerhalt schaffen

Nach einem siegreichen Auftakt geriet der Motor von SC Pfaffenschlags Mannschaft in der Hinrunde gehörig ins stottern. Sechs Partien in Folge wurden verloren und man rutschte in der Tabelle nach unten ab. Nach einem Trainerrücktritt verlief es im Finish noch etwas besser und der Verein fügte Herbstmeister Litschau die einzige Niederlage zu, dennoch steht man zur Halbzeit mit elf Zählern auf dem 14. und letzten Platz der 1. Klasse Waldviertel. "In der Vorsaison ist es schon losgegangen, wir waren Herbstmeister, machten im Frühjahr aber nur mehr fünf Punkte. Im Herbst sind wir mit einem Siege gegen Siegharts gestartet, in weiterer Folge hat Trainer Bruno Meyer das Team nicht mehr erreicht. Nach der Niederlage trat er zurück, unter Markus Masch und Wolfgang Meyer wurde die Hinrunde fertig gespielt", erklärt Obmann Manfred Hirsch die Details.

Zenon Malek übernimmt Traineramt

In der Winterpause holte Pfaffenschlag einen neuen Trainer mit an Bord, Zenon Malek war als Spieler jahrelang in Schrems tätig, spielte auch bei Langschwarza und Sallingberg. Der 59-jährige Pole kommt von Wien zu den Einheiten, er hat dabei einen 1.90 Meter großen und 19-Jahre jungen Polen als Verstärkung mit dabei. Der Verein begab sich zudem auf die Suche nach einem Stürmer, wurde aber in der schwierigen Wintertransferzeit nicht fündig. Marco Liebhart kam noch von Eisgarn, er ist aber für die Reserve gedacht. Alexander Nöbauer wird dagegen im Frühjahr nicht mehr für Pfaffenschlag auflaufen, er wechselte in die 2. Landesliga zu Amaliendorf.

Der 14. der 1. Klasse Waldviertel startet früh in die Vorbereitung um Kraft für eine harte Rückrunde zu tanken. Der erste Test gegen Irnfritz wurde wetterbedingt abgesagt, Union Thaya wurde mit 10:2 geschlagen und gegen eine tschechische Mannschaft verlor Pfaffenschlag 2:4. Gestern wurde gegen Raabs getestet und man setzte sich mit 2:0 durch.

"Steigerungspotential gibt es sicher noch beim Einsatz der Akteure, Trainingsbeteiligung und Einstellung haben nicht gepasst. Ich hatte daher auch eine Spielerversammlung gemacht und ihnen den Ernst der Lage dargelegt. Ich hoffe, dass wir jetzt an den richtigen Rädern drehen, wir wollen von hinten weg und werden um den Klassenerhalt kämpfen", gibt Obmann Manfred Hirsch die Marschrichtung für die zweite Saisonhälfte aus. Er ergänzt dazu: "Die Einstellung scheint jetzt zu passen, momentan schaut es gut aus und letzten Freitag waren 24 Spieler beim Training dabei. In der Liga wird es auch in der Rückrunde eng sein, der ganze Verein will nicht absteigen und wir werden alles dafür tun, um in der 1. Klasse zu bleiben."