Platz 5 trotz großer Verletzungsprobleme - Hausmening will Umschalten in Defensive verbessern

"Leider hat nach dem ersten Match im Herbst unsere Verletzungsmisere begonnen und in der letzten Hinrundenpartie hatten wir schon acht verletzte Spieler. Es waren langwierige Geschichten, zwei Kreuzbandrisse, Seitenbandrisse und Rippenprellungen waren dabei. In den letzten Monaten war es wie verhext, die Verletzungen sind immer in den Spielen passiert. Die jungen Spieler haben so viel Einsatzzeit bekommen und haben es gut gemacht. Wir haben einen großen, kompakten Kader und schafften es, die ausgefallenen Leistungsträger als Mannschaft zu kompensieren. Unser Ziel waren die Top 5, wer weiß, wo wir gelandete wären, hätten wir die Verletzten nicht gehabt", blickt ASK Hausmenings Trainer Anton Saric auf einen schwierigen, aber durchaus erfolgreichen Herbst zurück. Seine Mannschaft holte bis zur Winterpause 21 Punkte und schloss die erste Saisonhälfte auf Rang 5 der 1. Klasse West ab.

Wunsch nach zwei Zugängen

Der Coach des Tabellenfünften erklärt weiter, warum der Herbst trotz der vielen Ausfällen positiv gestaltet werden konnte: "Jeder war im Training und hat Vollgas gegeben, die Trainingsleistung war sehr gut und der Qualitätsverlust durch die Verletzungen daher nicht so groß. Die fitten Routiniers haben die jungen Spieler gut geführt, die Mannschaft und das Trainerteam sind noch näher zusammengerückt. Die Stimmung im Team war sehr gut, wir sind noch mehr eine Mannschaft geworden."

Bis zum Vorbereitungsstart am 31. Jänner sollen laut Saric bis auf die beiden nach Kreuzbandrissen zum Zuschauen verdammten Akteure alle ausgefallenen Spieler wieder fit zurückkehren. Acht Wochen wird in der Folge trainiert und Ende Februar bzw. Anfang März absolviert Hausmening ein Trainingslager in Slowenien, es stehen beheizte Rasenplätze zur Verfügung und die gesamte Mannschaft ist dabei.

"Ich bin seit 2 1/2 Jahren Trainer bei Hausmening, wir wurden letztes Jahr Dritter in der 1. Klasse West und schossen dabei die meisten Tore. Auch im Herbst gelangen uns die meisten Treffer der Liga, wir bekommen aber zu viele Tore. Die ganze Mannschaft muss beim Umschalten in die Defensive stärker werden. Es lag nicht nur an der Verteidigung, es machte es aber nicht leichter, dass sowohl der 1er, als auch 2er Tormann verletzt ausfielen und wir nie mit der gleichen Viererkette oder den zwei 6ern spielen konnten.

Der Verein versucht die zwei noch länger verletzten Spieler durch Zugänge zu ersetzen, zwei Akteure sollten getestet werden, waren aber verletzt und man muss laut Saric schauen, ob man sie im Jänner ansehen kann und sie zum Team passen. Sonst muss man die Langzeitverletzten intern ersetzen.

"Liga ist noch ausgeglichener geworden"

Angesprochen auf seine Einschätzung zur Liga im Frühjahr und den Zielen von Hausmening meint Anton Saric: "Die Liga ist noch ausgeglichener, die Aufsteiger sind stark und kein Gegner fällt ab. Die drei hinten liegenden Teams verstärken sich für die Rückrunde und auch vorne ist alles offen. St. Georgen hatte einen super Lauf im Herbst, es sind aber auch viele andere Mannschaften dabei, die ebenfalls Meister werden können. Unser Team hat sich spielerisch gut entwickelt und wenn wir im Frühjahr halbwegs von Verletzungen verschont bleiben, ist auch für uns etwas möglich."

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten