Schwieriger Herbst für Hinterbrühl - Offensive soll noch verstärkt werden

Nach Platz 12 in der letzten Saison ging ASV Hinterbrühl mit neuem Coach Christian Ratschka ins Spieljahr 2017/18. Die Mannschaft startete schlecht in die Hinrunde und verlor die ersten vier Spiele, auch durch Verletzungen kam es zu einem Umbruch. Im Finish der ersten Hälfte der Saison wurde vermehrt auf die Jungen gesetzt, mit sieben Punkten überwintert der Verein auf Rang 12 der 2. Klasse Ost-Mitte. Zwei Spieler sollen den Kader verstärken und Hinterbrühl ist noch auf der Suche nach einem Offensivspieler, im Frühjahr hofft man auf eine bessere Punkteausbeute.

Christian Ratschka kommt von Münchendorf

"Als ich die Mannschaft im Sommer übernommen habe war es nicht einfach, wir haben dann aber eine gute Vorbereitung gemacht. Der Start in die Saison war allerdings schlecht, wir waren aber nicht weit weg, doch uns hat ein Stürmer gefehlt. Aufgrund von Verletzungen gab es Mitte des Herbstes einen Umbruch, am Schluss haben wir auf die jungen Spieler umgestellt. Es war insgesamt ein bescheidener Herbst, es waren nicht die Ansprüche da unten zu stehen", fasst Christian Ratschka die letzten Monate zusammen.

In der Kaderzusammenstellung wird es im Winter Änderungen geben, des Trainers Sohn Christian Ratschka kommt von Münchendorf, zudem gibt mit Benjamin Schmidt, der bei Rapid ausgebildet wurde, ein 16jhriger Tormann und ebenfalls Sohn des Trainers sein Comeback nach vier Jahren Pause, er ist möglicherweise als zweiter Tormann gedacht. Im Frühjahr nicht mehr für Hinterbrühl spielt Tormann Gerhard Ernst (neuer Verein unbekannt), von Offensivmann Samet Reshani hat man sich schon während der Saison getrennt und Defensivspieler Philipp Dorfstätter geht zu FC Union 12. "Es wird in der Offensive noch den einen oder anderen Zugang geben, vielleicht kommt auch noch ein Tormann hinzu", erklärt Hinterbrühls Trainer.

Junge Spieler sollen forciert werden

Am 16. Jänner startet die Mannschaft in die Vorbereitung, zehn bis elf Tests sind geplant und man trifft sich viermal pro Woche am Platz. Auf die Frage nach den Zielen für das Frühjahr meint Christian Ratschka: „Prinzipiell bin ich mit der Trainingsbeteiligung sehr zufrieden, 20 Spieler im Schnitt sind sehr beachtlich Es ist schwierig zu sagen wohin es für uns geht, wir müssen abwarten, welchen Offensivspieler wir holen können. In der Rückrunde wollen wir nicht nur die Punkteausbeute erhöhen, sondern auch die Jungen mehr forcieren. Irgendwann müssen wir uns dann auch zusammensetzen und rechtzeitig zu planen beginnen, um auch für die Zeit nach dem Sommer bereit zu sein."

 

 

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