SC AU/L. möchte mit neuem System überraschen

Trainer Herbert Langer studiert während der Vorbereitung eine neue Taktik ein, mit der man zur neuen Saison erneut der erste Verfolger des SV Hundsheim in der 2. Klasse Ost sein will. Die Vorbereitung beim SC Au/L. könnte zwar besser laufen, doch was die Akteure bereits wieder in den Testspielen auf dem Platz zeigen, kann sich sehen lassen.

 

Unrunde Vorbereitung, aber die Form stimmt

Geht es nach den Punkten am Konto, bildete Der SC Au/L. in der letzten Spielzeit einen der ersten Verfolger des Ligaprimus SV Hundsheim. Aktuell läuft es in dieser Phase der Vorbereitung allerdings noch nicht ideal, wie Coach Herbert Langer berichtet: „Wir haben drei Spiele gehabt und hatten nicht immer den kompletten Kader zu Verfügung. Das ist in der Urlaubszeit immer die Problematik. Die Pausen sind sehr kurz und es ist alles etwas gekürzt worden, wobei man eigentlich mehr brauchen würde, aber man macht das Beste daraus.“ Unter den vier bisher ausgetragenen Testspielen befindet sich auch der knappe 2:1 (0:1) Sieg über Pottendorf. „Wir waren tonangebend und sind gerade dabei das 4-3-3 einzutrainieren, was jetzt schon besser funktioniert. Man hat schon Ansätze gesehen, wie ich mir das vorstelle. Wir hätten mehr Tore erzielen können, aber ich bin sehr zufrieden, die Kraft hat bis zum Ende gereicht“, schätzt der Trainer jenes Testspiel vom Samstag 17.07. ein. Weiter geht es bereits am Dienstag um 19:00 Uhr auswärts gegen Schwadorf aus der 1. Klasse Ost.

Neues Spielsystem soll überraschen

Gleich acht Neuzugänge scheinen beim SC Au/L. auf. Für Herbert Langer stechen zwei der Neuzugänge besonders heraus: „Unser Tormann hat sich verletzt und würde erst zur Mitte der Saison zurückkommen. So haben wir Mirza Tursunovic verpflichtet. Auch Stefan Tutschek als ehemaliger 2. Landesliga Spieler ist zu uns gekommen. Wir haben versucht die Rochade gut zu überstehen, es sind doch einige Abgänge gewesen.“ Sieben Abgänge mussten nämlich kompensiert werden und man scheint die angesprochene Rochade gut überstehen zu können. Trainer Herbert Langer möchte in dieser Saison auf ein neues Spielsystem setzen und erhofft sich so, einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu erarbeiten: „Dadurch, dass wir mit dem 4-3-3 ein neues System spielen, was ansonsten eigentlich niemand spielt, habe ich festgestellt, dass es sehr wirksam sein kann. Es ist zwar sehr laufintensiv, aber wenige Gegner rechnen damit, somit ist man im Vorteil. Wenn ich betrachte über welchen Kader Hundsheim verfügt, ist das ein Selbstläufer für sie. Ich habe bei uns die Erwartungen gebremst, wir wollen ins obere Drittel.“

 

Zugänge:

Zoltan Bacsi (Großhöflein)

Aleksandar Savkovic (Marswiese)

Mirza Tursunovic (Margarethen)

Dino Alispahic (Ebergassing)

Richard Pilny (Petronell)

Abdulah Spahic (Bruck 1B)

Amin Spahic (Bruck 1B)

Stefan Tschutschek (Bruck 1B)

 

Abgänge:

Tamas Ruisz (Großhöflein)

Kristian Kalmann (Großhöflein)

Marc Miljevic (Wimpassing)

Jan Bruna (Rapid Oberlaa)

Ali Chakabkab (Schönbrunn)

Leonard Buisic (Penzing)

Sandro Spielbüchler (Dinamo Helfort)