„Haben andere Erwartungen gehabt!“ - Ayhan Atabinen im Gespräch

Der ASK Ternitz belegt nach der Hinrunde mit 16 Zählern den sechsten Tabellenplatz in der 2. Klasse Wechsel. Im Vorfeld der Saison hatte man sich allerdings mehr ausgerechnet. Ausfälle wichtiger Spieler konnten verletzungsbedingt nicht ersetzt werden. Ein zusammengeschrumpfter Kader war die Folge. Im Gespräch mit Ligaportal erzählt der Sportliche Leiter und Spielertrainer Ayhan Atabinen seine Eindrücke zur Herbstsaison.

Der ASK Ternitz besiegte zu Beginn den FC Mönichkirchen mit 1:0, es folgten allerdings drei Niederlagen, welche die Euphorie ein bisschen senken ließen. „Obwohl wir gegen Mönichkirchen gut gestartet sind, ist es im ersten Drittel der Saison überhaupt nicht zusammen gelaufen. Unser Mittelfeldmotor Caner Degirmenci hat sich im letzten Training vor Meisterschaftsbeginn einen Meniskuseinriss zugezogen und stand danach fünf Wochen nicht zur Verfügung. In Anbetracht der Tatsache, dass der Kader nicht gerade groß war und sich noch dazu zwei Eigene verletzt haben, spielten wir kadertechnisch wirklich mit dem letzten Aufgebot. Natürlich haben wir andere Erwartungen von der Hinrunde gehabt, aber so ist es nun mal", resümiert der Spielertrainer die Herbstsaison.

Neuzugänge sollen kommen

In der Wintertransferzeit wird darauf Wert gelegt den Kader qualitativ zu verbessern und insgesamt zu vergrößern. „Wir wollen unsere Mannschaft halten, zwei bis drei Offensivspieler holen und einen Defensiven. Wir haben teilweise mit einem enorm dezimierten Kader gespielt, unser Tormann hat sich auch verletzt, trotz Leistenproblemen hat er aber immer durchgebissen."

Trainingslager in Antalya

Mit Montag, dem 16. Jänner startet der ASK Ternitz in die Vorbereitung. Dabei liegt der Fokus laut Atabinen darin, dass bis Meisterschaftsstart alle soweit fit werden, um aus dem Vollen schöpfen zu können. Die Neuzugänge sollen optimal in die Mannschaft eingefügt werden. Von 5. bis 11. Februar geht es wieder in ein Trainingslager nach Antalya.

„Wir wollen in der Vorbereitung wirklich schauen, dass wir uns möglichst gut einstellen, die Neuen in die Mannschaft integrieren und in der Rückrunde das Beste rausholen. Zwei Plätze wollen wir schon nach vorne kommen. Es gilt auch die Jungen weiterzuentwickeln, dazu ergibt sich jetzt die Möglichkeit. Im Hinblick auf Sommer wollen wir dann eine richtig schlagkräftige Truppe aufstellen, die im nächsten Jahr richtig angreifen kann. Denn eines ist klar, von der Infrastruktur und dem Umfeld her, ist der ASK Ternitz mit Sicherheit ein Verein, der mindestens eine Klasse weiter rauf gehört und das soll auch unser Ziel sein", richtet Atabinen schon den Blick in die nächste(n) Saison(en).