Größerer Umbruch im Kader und neuer Coach - Prottes will wieder im vorderen Drittel mitspielen

In der Hinrunde der letzten Meisterschaft belegte SC Prottes mit neun Punkten Rückstand auf Leader Neudorf Rang 4 der Gebietsliga Nord/Nordwest. In der Rückrunde lief es vor allem im Finish noch besser, die Mannschaft sammelte in der zweiten Saisonhälfte stolze 30 Punkte ein und lag in der Abschlusstabelle auf Rang 2. In der Sommerpause kam es zu einem Trainerwechsel und Mario Kosik übernahm das Ruder, er beschreibt kurz das Zustandekommen des Engagements: "Nachdem sich der vorherige Trainer verändern wollte und Prottes auf der Suche nach einem neuen Trainer war, sind sie auf mich gekommen. Es ist relativ schnell gegangen und freut mich sehr, dass ich hier arbeiten kann. Mein Dank gilt auch Spannberg, die mir den Wechsel ermöglichten."

Mistelbach als letzter starker Testgegner

In der bisherigen Vorbereitung läuft bei Prottes noch nicht alles perfekt, man hat mit Ausfällen zu kämpfen und hofft, dass diese Spieler wieder rechtzeitig fit werden. Mit der Arbeit der Mannschaft im Training ist Coach Kosik zufrieden, die Tests sind ein und Auf und Ab. Spannberg wurde 7:2 besiegt, beim Weinland-Turnier gewann man das erste Spiel und verlor das zweite Match. Gegen Gerasdorf und damit einem guten Gegner aus der Wr. Stadtliga setzte sich Prottes 4:3 durch, das 1:4 gegen Bad Pirawarth war für den Neo-Coach sehr ärgerlich. Zum Abschluss der Testspielreihe trifft man am Freitag auf Mistelbach und damit einen richtigen Gradmesser.

Im Kader kam es doch zu einem größeren Umbruch, mit Stephan Hlinka wechselte einer der besten Spieler zu Ligakonkurrenten Hohenau, Jürgen Hlinka ging zu Strasshof. Florian Springer ist für ein Studium ein Jahr im Ausland, zwei Tage vor Ende der Übertrittszeit gab Jan Kadera bekannt, dass er zurück in die Slowakei wechselt.

Junge Spieler sollen vermehrt eingebaut werden

Prottes musste daher handeln, Ahmet Tünay wurde von Großschweinbarth verpflichtet und Florian Ivanitsch von Poysbrunn. In letzter Minute wurden zudem Ken Noel, der zuletzt bei Korneuburg engagiert war, sowie David Presl von Nappersdorf verpflichtet.

"Wir wollen in der nächsten Zeit die jungen Spieler vermehrt einbauen und unser Ziel ist es schon wieder im vorderen Drittel mitzuspielen. Für mich ist Hohenau der haushohe Favorit auf den Titel. Bei allen anderen wird es davon abhängen, ob man von Verletzungsproblemen verschont bleibt und in so einen Lauf, wie unser Verein im Finish der letzten Saison, kommt", meint Mario Kosik im Hinblick auf die kommende Meisterschaft.

 

 

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