Gebietsliga West

SCU Euratsfeld: Nachhaltigkeit steht an erster Stelle!

Der SCU Euratsfeld liegt in der Gebietsliga West auf Rang fünf. Im Herbst holte das Team zwanzig Punkte und hat nur fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer. Doch die Liga ist eng beisammen und daher ist für viele Mannschaften noch alles möglich. Das weiß auch der sportliche Leiter des SCU Euratsfeld, Mario Michael Schuller, der sich den Fragen gestellt hat. Welche Ziele man sich für die Rückrunde gesteckt hat und wie zufrieden er mit der Hinrunde ist, verrät er im Gespräch mit Ligaportal.

Welche Bilanz ziehen Sie nach der Hinrunde?

Sportlicher Leiter, Mario Michael Schuller: „Stark angefangen, stark nachgelassen. Wir hatten auch teilweise bis zu neun Ausfälle und das konnten wir dann nicht mehr kompensieren. Da haben wir dann auch die Punkte liegen gelassen, die wir jetzt gerne hätten.“

Welche Ziele hat man sich jetzt für die Rückrunde gesetzt? Sind die verletzten Spieler wieder an Bord?

Sportlicher Leiter, Mario Michael Schuller: „Wir haben den Lukas Deinhofer wieder zurück nach Amstetten geschickt. Das ist natürlich ein herber Verlust und wir konnten im Winter keinen adäquaten Ersatz für ihn finden. Nachdem wir dann mit vielen jungen Spielern spielen mussten und „nur“ zwanzig Punkte holen konnten, stehen wir jetzt im Niemandsland der Tabelle. Denn nur fünf Punkte Rückstand klingen zwar wenig, aber die haben viele andere Mannschaften auch. Deshalb ist die Chance, da noch ranzukommen relativ gering. Aber nach hinten schauen wir nicht, dafür sind wir als Mannschaft zu gut. Unser Ziel ist einfach ein Rang im vorderen Drittel. Irgendwas zwischen eins und fünf ist für uns in Ordnung. Wenn man eben keinen Stürmer hat, der für uns 17 Tore erzielt, kann man nicht erwarten, dass man alles zerlegt.“

„Uns war das Thema Nachhaltigkeit wichtiger“

Wer ist für Sie der Titelkandidat Nummer eins?

Sportlicher Leiter, Mario Michael Schuller: „Der, der den Top-Profi verpflichtet hat (Anm.: Waidhofen/Ybbs holte Ex-Teamspieler Philipp Zulechner). Wir haben auch überlegt, ob wir einen Superkracher holen, aber das Thema Nachhaltigkeit war uns wichtiger.“

Wie läuft die Vorbereitung auf das Frühjahr?

Sportlicher Leiter, Mario Michael Schuller: „Wir haben letzten Montag mit der Vorbereitung begonnen und werden die wie gewohnt durchziehen. Kommende Woche fahren wir dann noch auf ein Trainingslager nach Kroatien. Beim Trainingsauftakt waren 28 Spieler am Platz und wir sind deshalb auch recht stolz darauf, was wir hier machen.“

Hat sich von den eigenen Spielern jemand ganz besonders positiv präsentiert?

Sportlicher Leiter, Mario Michael Schuller: „Ich will da keinen einzelnen Spieler hervorheben. Sie müssen trotzdem die Leistung bringen, damit sie dort sind, wo sie jetzt sind. Durch die Decke ist jetzt keiner der jungen Spieler gegangen. Aber wir sind alle sehr stolz auf die jungen Spieler, die sicher sehr gut sind. Zwei jungen Spieler haben wir jetzt aber die Chance gegeben, sich woanders weiter zu entwickeln. Sie haben gute Leistungen gebracht, als sie gebraucht wurden, doch nun sollen sie bei einem anderen Team mehr Spielzeit erhalten und im Sommer dann hoffentlich als potentielle Stammkräfte zurückkehren.“

Was trauen Sie der österreichischen Nationalmannschaft bei der EURO 2024 in Deutschland zu?

Sportlicher Leiter, Mario Michael Schuller: „Hoffentlich gewinnen sie mal, wenn ich im Stadion bin (lacht). Warum nicht mal in die K.O.-Runde kommen? Einen Titel, wie damals Griechenland traue ich ihnen nicht zu, aber die Gruppenphase zu überstehen wäre schon ganz gut.“

FotoCredits; Ligaportal.at