Gebietsliga West

ASV Statzendorf: Herbe Testspiel-Niederlage als Arbeitsauftrag

Der ASV Statzendorf überwintert zur Saisonmitte der Gebietsliga West auf dem recht guten vierten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Christian Hasenberger hat sich mit einer sehr ansprechenden ersten Saisonhälfte eine interessante Ausgangsposition für die Rückrunde gezimmert, zumal die Tabellenspitze – was die Punkte betrifft – durchaus in Reichweite scheint. Ligaportal hat sich mit dem Coach der Statzendorfer über sein Resümee zum Herbst, die Vorbereitung sowie die Ziele für die im März beginnende Rückrunde unterhalten.

Ligaportal: Herr Hasenberger, wie fällt Ihr Resümee als Statzendorfer Coach zur abgelaufenen Herbstrunde aus?

Christian Hasenberger: Unterm Strich sind wir mit der Platzierung absolut zufrieden, es wäre natürlich einiges mehr möglich gewesen, es gibt schon zwei Partien, die ein bisschen weh getan haben, nämlich Oberndorf und Blindenmarkt, um diese zu nennen, wo wir zweimal einen Nuller geschrieben haben. Da war sicher mehr drinnen, das eine oder andere Mal hatten wir ein bisschen Glück, unterm Strich sind wir mit der Platzierung aber absolut zufrieden.

Ligaportal: Welche Aktivitäten hat man im Winter auf dem Transfermarkt gesetzt?

Christian Hasenberger: Wir haben mit Aßfalg einen Spieler reaktiviert, der schon einmal in Statzendorf gespielt hat, für die Verteidigung. Zwei junge Spieler wurden verliehen, der Kader hat sich aber nicht wirklich verändert. Natürlich hätten wir in der Offensive etwas probiert, das war aber natürlich schwierig, da es nur zwei Varianten gibt: Entweder jene Spieler, die extrem viel kosten oder jene, die du dir eigentlich selbst ausbilden müsstest. So haben wir gesagt „eher nein“, der Kader bleibt somit eigentlich unverändert.

Ligaportal: Wie zufrieden ist der Trainer bis jetzt mit der Vorbereitung? Wie ist diese bis jetzt verlaufen?

Christian Hasenberger: Ich kann jetzt nach eineinhalb Wochen nicht viel sagen. Der erste Test (1:7 gegen Rohrendorf) ist ein bisschen in die Hose gegangen, man hat hier gesehen, wo unsere Grenzen sind und dass wir härter arbeiten müssen als manche vielleicht geglaubt haben. Ansonsten ist es zum jetzigen Stand noch sehr schwierig, es wird sehr viel harter Arbeit bedürfen.

Ligaportal: Welche Ziele hat man sich nun für die Rückrunde gesteckt?

Christian Hasenberger: Man sieht natürlich, dass die anderen schwer aufgerüstet haben. Das Ziel muss immer sein, nach vorne und nicht nach hinten zu schauen, obwohl mir natürlich bewusst ist, dass viele eben sehr gut eingekauft haben und es sehr schwer wird, da vorne dranzubleiben. Ich sage aber immer, dass Zurückschauen der falsche Weg ist, wir werden daher weiter nach vorne schauen. Was wirklich möglich ist, kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt freilich noch nicht sagen.