Nach sensationellem Herbst nimmt Union Bad Zell die Bezirksliga ins Visier

Nach einem fünften Platz im Vorjahr legte die Union Bad Zell in der aktuellen Saison der 1. Klasse Nord-Ost den Vorwärtsgang ein und krönte sich mit stolzen 32 Punkten zum Herbstmeister. "Wir hatten uns einiges erwartet und wollten vorne mitmischen, einen derart starken Herbst kann man aber nicht planen, der muss passieren. Trainer Marian Haider hat 25 Zähler als Ziel ausgegeben, die Mannschaft hat jedoch eine sensationelle Hinrunde absolviert und die Erwartungen weit übertoffen", erklärt der stellvertretende Sektionslieter Werner Ittensamer.

 

In der Fremde seit 26. Mai ungeschlagen - in 12 Spielen nur 4 Gegentore

Nur gegen St. Valentin ging die Union leer aus, in den übrigen zwölf Spielen feierte die Haider-Elf nicht weniger als zehn Siege und teilte mit dem Gegner zwei Mal die Punkte. "Mehr geht nicht - es war ein unglaublicher Herbst. Wenn es läuft, hat man auch das nötige Glück und haben einige enge Partien gewonnen", so Ittensamer, der die einzige Niederlage auf eigenem Platz miterlebte - in der Fremde ist der Herbstmeister seit 26. Mai ungeschlagen und feierte in den letzten sieben Auswärtsspielen fünf Siege. Während drei Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften, stellen die Bad Zeller mit nur neun Gegentoren die stärkste Defensive der Liga. "Alleine gegen St. Valentin haben wir fünf erhalten, in diesem Match ist aber alles schiefgelaufen. In den anderen zwölf Spielen haben wir lediglich vier Tore kassiert. Die Mannschaft hat eine gesschlossen starke Leistung abgeliefert, wenngleich Peter Wiesinger, der im Sommer von Gallneukirchen zu uns zurückkehrte, aufgrund seiner enormen Erfahrung ungemein wichtig ist", weiß der Funktionär.

 

Keine Transfers - Trainingslager in Niederösterreich

In Bad Zell werden traditionell kaum Transfers getätigt, nach dem nahzu perfekten Herbst besteht dazu erst recht kein Grund. "Es sind weder Zu- noch Abgänge zu erwarten und gehen mit dem bewährten Kader ins neue Jahr. Es muss sich schon etwas Überraschendes ergeben, dass wir über einen möglichen Transfer nachdenken", spricht Ittensamer von einer ruhigen Winterpause. Aktuell stehen Lauf-Einheiten auf dem Programm, ehe der Ligaprimus Mitte Januar die Vorbereitung in Angriff nimmt. In der Aufbauzeit schlagen die Kicker ihre Zelte in Niederösterreich auf und halten in Neuhofen/Ybbs ein Trainingslager ab.

 

Spannender Aufstiegskampf - nach 9 Jahren wieder in der Bezirksliga?

In der Saison 2008/09 sammelte die Union ebenfalls 32 Punkte, damals jedoch in der Rückrunde, und stieg in die Bezirksliga auf. Nach nahezu neun Jahren in der 1. Klasse hätte der Klub nichts dagegen, wieder in die Bezirksliga zurückzukehren. "Auch wenn wir in der aktuellen Liga gut aufgehoben sind und viele heiße Derbies auf uns warten, streben wir aus sportlichen Gründen den Aufstieg an und werden dafür alles tun. Nach der unglaublichen Hinrunde ist die Mannschaft hochmotiviert und wird versuchen, die Tabellenführung ins Ziel zu bringen", meint Werner Ittensamer. "Das wird aber nicht einfach, da uns die Verfolger aus St. Oswald und St. Valentin im Nacken sitzen, zudem muss man auch die Lasberger auf der Rechnung haben. Aufgrund der Tabellensituation ist im Frühjahr alles möglich, können den Meistertitel erobern, aber genauso gut am dritten oder vierten Platz landen. Vor drei Jahren hatten wir den Aufstieg vor Augen, am letzten Spieltag kostete uns ein Gegentor in der 90. Minute aber den Meistertitel. Wir hätten nichts dagegen, wenn die Punktejagd dieses Mal ein anderes Ende nimmt und nach 26 Runden dort landen, wo wir jetzt stehen".

 

Günter Schlenkrich

 

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