Union Lasberg: "So lange nicht trainiert werden darf, ist die nächste Saison in weiter Ferne"

Die Union Lasberg absolvierte eine starke Hinrunde, belegte den vierten Rang und hatte in der 1. Klasse Nord-Ost die Aufstiegsplätze in Sichtweite, aufgrund des Abbruches der aktuellen Saison muss die Mahringer-Elf aber zurück an den Start. "Der Abbruch war zu erwarten und demnach nicht überraschend. Auch die Annullierung war naheliegend, da diese Entscheidung in den Statuten verankert ist. Wir nehmen den Beschluss des ÖFB zur Kenntnis, hätten aber auch mit jeder anderen Entscheidung leben können", erklärt Sektionsleiter Christian Tucho.

 

"Annullierung ist die logische Konsequenz"

"Auch wenn die Herbstmeister bzw. Aufstiegsaspiranten von dieser Entscheidung besonders hart getroffen werden, ist die Annullierung der Saison meiner Ansicht nach die logische Konsequenz. Denn es ist nun einmal Fakt, das bislang nur die Hinspiele ausgetragen wurden und somit die komplette Rückrunde ausständig war. Demzufolge waren dem Verband die Hände gebunden, mussten die Verantwortlichen diese Entscheidung treffen", so Tucho. "Schade ist nur, dass der ÖFB die Chance nicht genützt hat, eine für die meisten Vereine faire Lösung zu suchen. Denn trotz der Annullierung war die Chance gegeben, die bislang gesammelten Punkte in die nächste Saison mitzunehmen. Mit dieser sportlich fairen und ausgewogenen Lösung hätten vermutlich alle Mannschaften leben können. Selbst die Halbierung der Punkte wäre ein Option gewesen ".

 

"Bis Herbst wird es eng"

In Lasberg wurde die aktuelle Saison bereits abgehakt, die Verantwortlichen und Spieler hoffen, im Herbst wieder um Punkte kämpfen zu können. Während die Bundesligavereine ab nächster Woche offiziell wieder trainieren und in der Folge auch Geisterspiele austragen dürfen, müssen die Amateurkicker weiterhin im Home Office arbeiten. "Die Situation ist nun einmal so und müssen das Beste daraus machen. Wir würden uns riesig freuen, wernn es im Herbst wieder los gehen sollte, aber aus heutiger Sicht wird es eng. Denn es wird noch eine Zeitlang dauern, ehe die Vereine den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können, und so lange nicht trainiert werden darf, ist die nächste Saison in weiter Ferne", meint der Sektionsleiter.

 

Fehlende Einnahmen - Absage von Zeltfesten bzw. Veranstaltungen

Die Profi-Vereine haben mit dem ÖFB-Beschluss die Chance erhalten, den in den letzten Jahren mit einer zum Teil fahrlässigen Planung selbst verursachten wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen und eine Insolvenz zu verhindern, den Klubs im Amateurbereich sind hingegen die Hände bzw. Füße gebunden. "Es war schon bisher überaus schwierig, einen Spielbetrieb zu finanzieren und aufrechtzuerhalten, das wird jetzt nicht einfacher. Auch wenn wir derzeit kaum Ausgaben verzeichnen, fehlen seit geraumer Zeit sämtliche Einnahmen. Zudem sind für fast jeden Amateurverein die bevorstehenden Zeltfeste bzw. Veranstaltungen ein fixer und nich unbedeutender Budgetposten. Auch wir mussten unser traditionelles Hallenfest bereits absagen, existenzielle Probleme befürchten wir aber keine", sagt Christian Tucho.

 

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