Ungefährderter Kantersieg: Der SV Kaindorf an der Sulm schießt den SC Stainz 1922 vom eigenen Platz [Video]

SV Kaindorf/S.
SC Stainz

Im Spitzenspiel der Gebietsliga West empfing der Tabellenerste SV Kaindorf an der Sulm in der 8. Runde den Tabellenvierten SportClub Stainz 1922. Der SV Kaindorf dominiert derzeit die Liga nach Belieben, an diesem Spieltag musste der SC Stainz daran glauben. Die Gastgeber feierten einen souveränen und ungefährdeten 6:0 Heimsieg und alle fragen sich, wer dieses Team heuer noch schlagen kann. Sollte nicht irgendetwas unerwartetes passieren wird es wohl so schnell niemanden geben, der Kaindorfern ernsthaft den Titel abspenstig machen kann. 

Mit der ersten Ballberührung bringt Paul Krizanac den SV Kaindorf an der Sulm mit 1:0 in Führung

Ein Spiel mit besonderer Brisanz durften die 140 Besucher am Kaindorfer Sportplatz erwarten. Der Gastgeber-Trainer Michael Hermann traf auf seinen Ex-Klub den SC Stainz. Sein Gegenüber Patrick Steiner hatte sein Team besonders akribisch auf die heutige Begegnung vorbereitet und hatte in vielen Einzelgesprächen versucht, seinen Spielern die Angst vor dem scheinbar übermächtigem SV Kaindorf zu nehmen. Gleich nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Manuel Stüber war der SV Kaindorf an der Sulm sofort hellwach und nahm das Heft in die Hand. Mit seiner ersten Ballberührung verwertete Paul Krizanac in Minute 2 zum 1:0 und ließ seinen Trainer und Mitspieler jubeln. Es schien die Gäste hatten den schnellen Rückstand gleich verdaut, sie spielten weiter, als ob es 0:0 stünde und kamen in dieser Phase auch zu einer tollen Chance. Aber Kaindorf war viel abgebrühter, hielt den Ball in gewohnt souveräner Manier in den eigenen Reihen und stieß dann eiskalt zu. Nach 23 Minuten erhöhte Emil Novi auf  2:0, nur drei Minuten später nutzte Konstantin Kamnig die Gunst der Stunde und legte mit dem 3:0 noch eines drauf.  In der 45. Minute pfiff der Schiedsrichter die erste Halbzeit ab und schickte die Protagonisten zum Erholen in die Kabinen.

VideoTor SV Kaindorf/S. 1. Minute

Weitere Spielszenen

Gegen den SV Kaindorf war heute kein Kraut gewachsen

Im zweiten Durchgang wurde den Zusehern das selbe Bild geboten, wie im ersten. Stainz versuchte zwar irgendwie das Kaindorfer Bollwerk zu knacken, die Gastgeber kamen aber nie richtig in Verlegenheit. In der 55. Minute machte Emil Novi seinen zweiten Streich drückte den Ball zum 4:0 über die Linie. In Minute 74 fasste sich Thomas Tauss ein Herz, zog ab und es klingelte erneut im Kasten. Neuer Spielstand: 5:0 In der 79. Minute setzte Paul Krizanac den Schlusspunkt und krönte seine hervorragende Leistung mit seinem zweiten Tor. Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters durfte der SV Kaindorf/S. seine Fans wieder mit dem Meister-Express-Tanz beglücken, die Gäste aus Stainz mussten punktelos die Heimreise antreten. Kommende Runde muss sich das siegreiche Team gegen SV Stallhofen beweisen, SC Stainz trifft auf Allerheiligen II und hofft auf einen Sieg.

SV FLIESEN ADI KAINDORF - SC STAINZ 1922 6:0 (3:0)

Torfolge: 1:0 (2. Krizanac), 2:0 (23. Novi), 3:0 (26. Kamnig), 4:0 (55. Novi), 5:0 (74. Tauss), 6:0 (79. Krizanac)

Sportplatz Kaindorf an der Sulm; 140 Zuschauer; Stüber

 

Aufstellung:

SV Fliesen Adi Kaindorf/S.: Adnan Adilovic (K) - David Lonzaric, Emanuel Wruss, Michel Micossi (88. Tachella), Luca Cuscito - Thomas Tauss, Konstantin Kamnig (73. Scheucher), Dejan Skolnik, Paul Krizanac (91. Poss), Sebastian Zier - Emil Novi

Stainz 1922: Daniel Edler (65. Grundner) - Tilen Zoric, Philipp Weixler, Davor Klapka, Christopher Kowatschitsch - Hrvoje Cavar, Philipp Schmölzer (73. Karakus), Sebastjan Tuhtar, Lorenz Reisner (50. Reisinger), Philipp Hepflinger - Edis Ljubijankic (K)

 

Stimmen zum Spiel:

Michael Hermann, Trainer Kaindorf:

"Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben perfekt umgesetzt. Es ist das erwartete schwere Spiel gegen eine sehr defensiv eingestellte Mannschaft gewesen! Ich bin sehr stolz auf mein Team!"

Patrick Steiner, Trainer Stainz:

"Kaindorf war der verdiente Sieger. Leider haben wir das erste Tor viel zu früh bekommen und das 1:1 mit der Großchance nicht gemacht. Unser Fehler wurden bitterböse bestraft, ich bin aber trotzdem nicht unzufrieden mit unserer Leistung. Das Endergebnis war meiner Meinung nach zu hoch.

 

by René Dretnik

Video: René Dretnik