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Panthers am Gipfel: SV Tillmitsch fixiert den Meistertitel

USV Hengsberg
SV Tillmitsch

Der SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch hat das Kunststück vollbracht und sich fünf Runden vor Schluss zum Meister gekrönte. Auch für den USV Kötz-Haus Hengsberg war die Bartl-Elf eine Nummer zu groß - der Spitzenreiter fertigte die Tödtling-Elf nach allen Regeln der Kunst mit 5:0 ab. SV Tillmitsch hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatten die Gäste alle davon und die Partie erfolgreich beendet. 

 tillmitsch meister dretnik

Der erste steirische Meister steht mit dem SV Fleischereimaschinen Schenk fest.

In der Anfangsphase war Hengsberg klar besser

In den 30 Minuten roch es nach einer Sensation im Hengiststadion. Die etwa 350 Zuseher sahen eine Heimmannschaft, die den Gast zu Beginn dominierte und auch zu einigen tollen Möglichkeiten kam. Tillmitsch stand sehr tief, agierte sehr defensiv und es wollte nicht so recht ein Spielfluß aufkommen. Der Unparteiische setzte mit dem Halbzeitpfiff dem torlosen Treiben auf dem Feld vorläufig ein Ende.

Im zweiten Durchgang sahen die Besucher einen völlig anderes Gesicht des Tabellenführers. Die Panthers übernahmen mit dem Wiederanpfiff das Kommando und brachten den USV Hengsberg zur Verzweiflung. Das 1:0 war das Verdienst von Patrick Kinhamer. Nach einem schönen Pass in die Tiefe erlöste er die Gäste mit dem langersehnten Treffer (58.).

Patrick Kinhamer traf doppelt

Jetzt ging es Schlag auf Schlag - Jernej Leskovar erhöhte per Kopf auf 2:0 (66.). In Minute 72 schickte Dejan Krljanovic in den freien Raum und Kinhamer bewies wieder einmal seine Torjägerqualitäten und erhöhte auf 3:0 für SV Tillmitsch (72.). Die Gäste kamen jetzt in Laune - für das 4:0 sorgte der kurz zuvor eingewechselte David Peböck. In Minute 80. stellte der mitaufgerückte Verteidiger Gregor Stavbar schließlich in der 84. Minute den 5:0-Sieg für SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch sicher. 

Am Ende wurde der Meistertitel natürlich ausgiebig gefeiert - der SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch krönte sich als erstes Team in der Steiermark zum Meister und mischt in der kommenden Saison in der Oberliga mit.

Hengsberg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Knapp vor Ausgang der Spielzeit rutscht der Gastgeber auf den zwölften Tabellenplatz. Im Angriff weist USV Kötz-Haus Hengsberg deutliche Schwächen auf, was die nur 31 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Mit nun schon elf Niederlagen, aber nur fünf Siegen und fünf Unentschieden sind die Aussichten von USV Hengsberg alles andere als positiv.

 bierdusche

Nach dem Spiel gabs eine Bierdusche für den Meistertrainer Johann Bartl

Fünf Runden vor Schluss steht der Meister fest: SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch

Mit nur 25 Gegentoren hat SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch die beste Defensive der Unterliga West. Aber auch in der Offensive geht die Post ab: 92mal haben die Panther bisher eingenetzt. SV Tillmitsch weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von 20 Erfolgen, einer Punkteteilung und keiner einzigen Niederlage vor. SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch scheint einfach niemand stoppen zu können. Meisterliche 20 Siege in Serie stehen mittlerweile zu Buche.

Hengsberg stellt sich am Sonntag (17:00 Uhr) bei FC Raiffeisen Ligist vor, einen Tag vorher und zur selben Zeit empfängt SV Tillmitsch SV Bad Schwanberg.

 

Stimmen zum Spiel:

Gerald Tödtling, Trainer Hengsberg:

"Wir haben die ersten 30 Minuten gut mitgespielt, waren sogar stärker. Kinhamer hat den Unterschied ausgemacht. Ich gratuliere dem SV Tillmitsch und Coach Hans Bartl zum verdienten Meistertitel."

Johann Bartl, Trainer TIllmitsch:

"Ich bin überglücklich. WIr stehen ganz oben und das haben wir uns auch verdient. Die Mannschaft hat eine großartige Saison gespielt. Wir sind aber der nächsten Saison in der Oberliga, aber unser Weg ist noch lange nicht zu Ende."

 

Unterliga West: USV Kötz-Haus Hengsberg – SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch, 0:5 (0:0)

  • 84
    Gregor Stavbar 0:5
  • 80
    David Peboeck 0:4
  • 72
    Patrick Kinhamer 0:3
  • 66
    Jernej Leskovar 0:2
  • 58
    Patrick Kinhamer 0:1

 

Text und Fotos by René Dretnik