Enzersfeld für Aufstieg in Gebietsliga gerüstet

Nach der starken Halbsaison 2019 ist der SC Enzersfeld im Weinviertel auch in dieser Spielzeit top – sowohl spielerisch als menschlich, wie Trainer Berger versichert. Sein Team ist mit 20 Punkten aus acht Spielen überlegener Tabellenführer der 1. Klasse Nordwest. Man ist bereit für den Aufstieg, ob nach 13 oder 26 Runden – oder sei es im Notfall beim Abbruch der Saison über die Koeffizientenregelung.

 

SC-Coach Alexander Berger kann sich nicht beklagen: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der Herbstsaison. Es herrscht eine tolle Stimmung im Team, der Schmäh passt – aber wir haben ja auch permanent gewonnen.“ Mit seinen Spielern stehe er auch während des Lockdowns in Kontakt: „Heimprogramm gibt es keines, das sind alles brave Buben, denen es selbst überlassen ist, wie sie sich fit halten.“ Die Saisonunterbrechung im Herbst sei für ihn voll und ganz nachvollziehbar gewesen. „Was ich mir nur denke, ist, warum Skifahren und Eislaufen erlaubt ist – wie ist das zu argumentieren?“, so Berger, der als einziger im Verein an Corona erkrankt war und sich deshalb zwei Spieltage in Quarantäne befand. Wirtschaflichte Auswirkungen hätte die Pandemie jedenfalls keine gehabt. „Wir hatten zu Hause zwei Geisterspiele, was aber okay war, da keiner von uns Geld vom Verein bekommt.“

Wird im Frühjahr überhaupt noch gekickt?

Wie es weitergeht? „Mir ist es egal“, meint Berger. „Wobei nur die Hinrunde zu spielen, doch eine starke Wettbewerbsverzerrung wäre. Ich denke mir, dass wir im Frühling gar nicht mehr anfangen werden und dass die Meisterschaft über den Koeffizienten entschieden wird. Auf- und Absteiger muss es einfach wieder geben, wofür spielen wir sonst?“ Kontakt zum Verband bestehe zurzeit keiner. „Wir wissen nichts. Der Verband hat sich da selbst ein bisschen abgeschossen, man hätte wohl gleich von Anfang an sagen sollen: Wir spielen nicht“, so Berger. Die vorgegebenen Coronamaßnahmen wurden am Platz wie in der Kantine stets eingehalten. „Die Kantine haben wir schon früher zugesperrt und unsere Gäste am Fenster bedient. Da waren wir wirklich ein bis zwei Schritte voraus.“

Kader bleibt, wie er ist

Auf die Transferzeit angesprochen sagt der SC-Trainer: „Mit Alex Braun von NAC haben wir im Winter einen neuen Spieler dazu bekommen, sonst besteht kein Handlungsbedarf. Wieso sollte ich den Kader umkrempeln, wenn die Trainingsbeteiligung bei 95 % lag und ich mit allen 17 Spielern zu 100 Prozent zufrieden bin? Der Kader ist auf jeder Position doppelt besetzt, wir haben ein hohes Niveau. Die Mannschaft ist sehr diszipliniert und menschlich wie spielerisch top. Unser Einserstürmer hatte sich in Runde eins zwar einen Kieferbruch zugezogen, also mussten wir defensiv mehr aufpassen. Jetzt ist er aber wieder fit. Und unser Tormann hat sogar Bundesligaerfahrung, was will man mehr?“

NU

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