Schadensbegrenzung nach Verletzungsmisere im Herbst - Tribuswinkel reagiert auf Abgänge

"Es war aufgrund der vielen Ausfälle und Verletzungen eine durchwachsene Herbstsaison. Wir hatten uns die Hinrunde etwas besser vorgestellt, haben dabei teils unnötig Punkte abgegeben. Im Großen und Ganzen waren wir auf Schadensbegrenzung aus, mit dem Erreichten kann man nicht ganz zufrieden sein und wir haben eine durchschnittliche Hinrunde gespielt", blickt FC-AS Tribuswinkels Obmann Harald Schweiger auf eine schwierige erste Saisonhälfte zurück. Seine Mannschaft sammelte nach Monaten mit Höhen und Tiefen 14 Punkte ein und belegt zur Halbzeit der Meisterschaft Rang 10 in der 1. Klasse Süd.

Sechs Zu- und Abgänge fixiert

In der Winterpause tat sich im Kader des Tabellenzehnten einiges, Tribuswinkel musste auch auf Abgänge reagieren und man versucht die Mannschaft punktuell zu verstärken. Sechs Abgänge stehen fest, Christofer Horvat wechselt überraschend zu Berndorf, zudem wurden Lazar Andelic und Musa Kocas abgegeben. Tormann Stefan Ostrusska verlässt den Verein, auch Goalie Christopher Pinkawa und Martin Szaloky wurden als Abgänge bekanntgegeben.

Auf der anderen Seite stehen bereits mehrere Zugänge fest, Murat Cetinkaya spielte zuletzt bei den DSG World Allstars, Erkan Özmen kommt von Bruck II. Mit Nemanja Markovic wurde von Sieghartskirchen ein neuer Tormann verpflichtet, Leopold Zwinz spielte zuletzt bei L.A. Riverside und Ognjen Bozic bei FC Reith/Kitzbühel. Mit Marko Toth wurde zudem ein neuer Spieler angemeldet, der Verein arbeitet an der Rückkehr von Tanju Yurt und es sieht laut Tribuswinkels Obmann dabei gut aus. "Wir hatten durch die Abgänge und auch die Verletzungen wie zum Beispiel von Lenny Rühmkorf Handlungsbedarf, nach den vielen Ausfällen wollen wir uns für das Frühjahr wieder etwas breiter aufstellen und die Qualität steigern", erklärt Schweiger.

Anschluss ans Mittelfeld schaffen

Der Verein startet am 15. Jänner mit Intervallläufen in die Vorbereitung, am 2. Februar findet das erste Testspiel gegen Guntramsdorf statt. "Wir schauen, dass wir nicht in den Abstiegsstrudel geraten, wollen im Frühjahr so weit wie möglich von hinten wegkommen und den Anschluss an das Mittelfeld finden. Unser Ziel ist es, den ein oder anderen Platz gutzumachen", blickt Harald Schweiger zuversichtlich auf die Rückrunde.

Er ergänzt zur Ausgangslage für die zweite Saisonhälfte: "Vorne sind zwei, drei Mannschaften etwas stärker, sonst ist es ziemlich ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen. Oft kommt es auf die Tagesverfassung an und es ist eine enge Geschichte. Unser Trainer arbeitet gut und hat jetzt wieder ein Team zusammengestellt, wir sind noch in Gesprächen mit zwei, drei Spielern und wollen im Frühjahr so viele Punkte wie möglich einsammeln."

 

 

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