Kaderbreite verbessert - Grimmenstein möchte Zusammenhalt weiter stärken

Nach einer starken letzten Saison fand SV Grimmenstein in der Hinrunde der aktuellen Meisterschaft nur schwer in die Gänge und verlor die ersten vier Partien. Durch ein sehr gutes Finish mit vier Siegen in fünf Partien kletterte der Verein aber in der Tabelle noch hoch, mit 16 Punkten liegt Grimmenstein zur Halbzeit der Saison auf Rang 9 der 1. Klasse Süd. "Der Anfang war verhalten und wir hatten nach den ersten fünf Runden nur einen Punkt. Nach dem Derby gegen Aspang, bei dem wir bis zur 84. Minute 0:2 hinten lagen und dann noch 3:2 gewonnen, ist uns aber der Knopf aufgegangen und das Selbstvertrauen kehrte zurück. Die Mannschaft hat so noch den Kopf aus der Schlinge gezogen, wir müssen aber weiterhin Gas geben, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben", fasst Coach Harald Bock den Herbst zusammen.

Vier Zugänge im Winter

Grimmensteins Trainer führt zur ersten Saisonhälfte weiter aus: "Nach dem vierten Platz vom Vorjahr haben so manche Spieler die Situation unterschätzt, die Trainingsbeteiligung hat am Anfang nicht gepasst und es haben ein paar Sachen zusammengespielt. Es sind aber alle ruhig geblieben und das ist der Grund, warum wir uns wieder erfangen konnten."

Seit dem 20. Jänner befindet sich der Tabellenneunte wieder im Mannschaftstraining, die Vorbereitung läuft laut Bock einwandfrei. Derzeit hat man einen verletzten Spieler zu beklagen, nach einer Knieverletzung in Folge eines Vorbereitungsspiel wird er aber relativ bald wieder dabei sein. "Beim Training ziehen alle voll mit und das taugt mir total, bei den Spielen fehlt aber noch der letzte Punch und Wille", erklärt Harald Bock.

Drei weitere Tests stehen in den kommenden Wochen fest, am Samstag geht es gegen Pottschach, danach folgen Partien gegen VfB Mödling sowie Kirchberg/Wechsel. Noch eine vierte Partie ist geplant, der Gegner dabei aber offen. In der Wintertransferzeit wurde der Kader von Grimmenstein in der Breite verbessert, Andreas Staufer kam von Puchberg, Manuel Pürrer war zuletzt bei Scheiblingkirchen II und stand ein halbes Jahr. Leon Piribauer ist von Pitten zu Grimmenstein gestoßen, Manuel Scherz spielte zuletzt bei Breitenau. Abgänge hat der Tabellenneunte keine zu verzeichnen.

Auf die Frage nach den Zielen und Hoffnungen für die Rückrunde meint Grimmensteins Trainer: "Das primäre Ziel ist der Klassenerhalt. Diesen möchten wir so früh wie möglich schaffen, dann soll in Ruhe der Zusammenhalt forciert und die Zeit zur Vorbereitung auf die nächste Saison genutzt werden."

 

 

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