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Exklusiv! 1. Klasse Waldviertel kompakt

Erst1-klasse-waldviertel am Samstag startet die 22. Runde der 1. Klasse Waldviertel. Dabei werden gleich sechs der sieben Partien ausgetragen. Unter anderem ist der Tabellenführer aus Groß Gerungs zu Hause gegen Gutenbrunn gefordert. In der einzigen Sonntagsbegegnung treffen St. Martin und Gastern aufeinander, ein wichtiges Duell in der hinteren Tabellenregion.

Groß Gerungsgross-gerungs usvgutenbrunn asv - Gutenbrunn 2:1

Während der Tabellenführer in den letzten Wochen in allen Belangen überzeugen konnte, ist bei Gutenbrunn offensichtlich ein wenig die Luft draussen. Auch in diesem Spiel sah es zur Halbzeit so aus, als wäre bereits alles erledigt. Die Hausherren führten durch zwei Treffer von Matthias Fichtinger komfortabel. In den zweiten 45 Minuten wurde nicht mehr mit dem nötigen Nachdruck gespielt. Die Gutenbrunn-Verteidigung stellte sich auch besser auf die gefährlichen Offensivspieler wie Reicher und Ludacka ein. Der Anschlusstreffer von Stefan Erlebach kam zu spät, um noch einmal richtig Spannung in die Partie zu bringen. Mit dem Sieg hat Groß Gerungs einen weiteren Schritt Richtung Meistertitel gemacht. Am Donnerstag tragen sie ihr Nachtragsspiel gegen Nondorf aus.

 

Kottes kottes scuweitra sv- Weitra 3:5

Die Gäste kamen stark aus der Kabine, setzten die Kotteser gleich mächtig unter Druck. "Wir haben in den ersten 25 Minuten sehr guten Fußball gespielt. Der Führungstreffer war aber etwas glücklich", so Weitra-Trainer Klaus Doppler. Der Ball ist dem Kottes-Verteidiger auf die Hand gesprungen, der Unparteiische entschied sofort auf Elfmeter. Miroslav Hubeny ließ sich die Chance nicht entgehen und traf sicher. Nur kurz darauf bediente Roman Peichl Stürmer Marek Fukan herrlich, dieser traf zum 2:0. Wenige Augenblicke danach zog Miroslav Hubeny vom 16er ab, sein Flachschuss ins rechte Eck wäre aber haltbar gewesen - 3:0. Gespielt waren gerade einmal 20 Minuten. "Danach haben wir sogar noch eine Top-Chance aufs 4:0 gehabt, die haben wir aber leider nicht gemacht." Wie aus dem Nichts fanden die Kotteser wieder den Weg zurück ins Spiel. Nach einem Weitschuss muss Tormann Mario Drabek den Ball abspringen lassen, Stefan Huber staubte zum 1:3 ab. Nur 60 Sekunden später erneut ein Schuss. Diesmal kam der Ball von der Latte zurück. Wieder schlief die Weitra-Abwehr, Martin Bruckner drückte den Ball über die Linie.

Bis zur Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die nun wieder völlig offen war. "Wir wollten in Halbzeit zwei das Spiel kontrollieren, haben aber gleich nach dem Anpfiff das Tor zum 3:3 bekommen. Der Ball ist etwas glücklich zu Frühwirth gesprungen. Meiner Meinung nach war er aber im Abseits", so Doppler. Ebenfalls strittig war der Trefer zum 4:3 für Weitra. Denn beim Pass von Hubeny befand sich wohl Fukan ebenfalls um einen Schritt vorne. Der leicht überforderte Unparteiische übersah aber beide Situationen. Nach einem Gerangel, bei dem Sebastian Wally seinem Gegenspieler den Ball mit der Hand auf den Rücken spielte, sah der Weitra-Kicker die rote Karte. "Für mich war diese Karte etwas hart. Gelb hätte gereicht." Es sollte aber nicht der letzte Ausschluss bleiben. Nach einem Konter stießen Kottes-Schlussmann Manfred Bernleithner und Micheal Walter zusammen. Der Schiri zeigte dem Tormann die Ampelkarte. Auch hier hätte es wohl eine Verwarnung getan. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hubeny zum 5:3-Endstand.

 

Dobersberg dobersberg usvnondorf scu- Nondorf 4:3

Richtig turbulent ging es gleich in der Anfangsphase in diesem Duell zu. Denn bereits nach wenigen Sekunden versenkte Jaroslav Cech einen Freistoß für die Gäste zum 1:0. Die Antwort der Dobersberger ließ keine drei Minuten auf sich warten. Dominic Kühbas traf zum Ausgleich. Dem noch nicht genug, schaffte Pavel Svoboda nach neun gespielten Minuten die erstmalige Führung der Hausherren. Danach beruhigte sich das Geschehen ein wenig. Miloslav Kafka setzte sich noch einmal Mitte der ersten Halbzeit in Szene und traf zum 3:1. In der zweiten Hälfte setzten die Gäste alles auf eine Karte. Bernd Eichhorn gelang auch der Anschlusstreffer. Die Hoffnung auf einen Punkt wehrte aber nur fünf Minuten. Denn dann sorgte Georg Strondl für das 4:2. Der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit von Marco Schuh hatte keine wesentliche Bedeutung mehr.

 

Weitere Spiele:

Allentsteig - Waldhausen 0:1
Schwarzenau - Brand/Nagelberg 0:2
Sallingberg - Pfaffenschlag 3:1

Sonntag:

St. Martin - Gastern 1:3