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1. Klasse Waldviertel kompakt: Kottes muss auch runter

Vorne1-klasse-waldviertel ist alles entschieden, hinten wird es aber noch richtig spannend. Kottes und St. Martin rittern noch um die Nichtabstiegsplätze. St. Martin hat auf jeden Fall die besseren Karten in der Hand. Im Falle von zwei Absteigern reicht dem Team schon ein Sieg zum Klassenerhalt. Bei drei Absteigern würde es auch für St. Martin eng werden.

 

Allentsteig allentsteig usvkottes scu- Kottes 5:1

Die Gäste aus Kottes benötigen unbedingt einen Sieg, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Und wo sollte dies leichter möglich sein, als beim Tabellenschlusslicht. Doch was sich in der ersten viertel Stunde abspielte, war die Katastrophe für die Eigner-Elf. Denn bereits nach vier Minuten besorgte Pavel Formanek den Führungstreffer der Gäste. Nur wenige Augenblicke später legte Daniel Nossal einen weiteren Treffer für die Heimelf nach. Dem noch nicht genug, stellte Formanek mit seinem neunten Saisontor nach einer viertel Stunde auf 3:0. Kottes war geschockt, brachte bis zu diesem Zeitpunkt kein Bein auf den Boden. Erst langsam wurde es besser. Als Gilbert Lagler kurz vor dem Halbzeitpfiff per Elfmeter den 1:3-Anschlusstreffer erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Diese wehrte aber nur sieben Minuten in der zweiten Hälfte. Denn dann stellte Mario Weixelbraun auf 4:1 und entschied damit die Partie. Der zweite Treffer von Weixelbraun knapp vor dem Ende war nur noch Ergebniskosmetik. Damit haben die runde 100 Zuschauer die beiden Absteiger der Saison gesehen.

 

Weitra - weitra svschwarzenau esvSchwarzenau 3:4

Die Hausherren erwischten einen perfekten Start. Nach einem Eckball stand Marek Fukan am langen Fünfereck goldrichtig und köpfte ein. Doch die Reaktion der Gäste ließ nicht lange auf sich warten, Robin Franta glich nach 23 Minuten aus. Nach einem Schuss von der rechten Seite fiel sogar das 2:1 für Schwarzenau. Torhüter Mario Drabek konnte den Ball nicht festhalten, Matthias Glaser stand goldrichtig und drückte den Ball über die Linie. "Nach einem Stellungsfehler haben wir aber noch in der ersten Hälfte das 2:2 bekommen", ärgerte sich Sektionsleiter Dietmar Rentenberger. In Halbzeit zwei ging es mit Offensivfußball weiter: Franta konnte nach idealem Aufspiel aus 16 Metern ungehindert einschießen - 3:2 für Schwarzenau. In der 80. Minute erhöhte Legionär Zbynek Kvasnicka auf 4:2. Nur kurz darauf foulte Sebastian Wally den Tschechen, der sich sofort stellte. Wally sah Rot, Kvasnicka Gelb. Die Auswechslung des Tschechen dauerte dem Unparteiischen aber zu lange, so sah auch Kvasnicka den roten Karton. Der wunderschöne Anschlusstreffer von Hubeny knapp vor dem Ende war für Weitra zu wenig. "Es war ein sehr emotionales Duell, obwohl es um nichts mehr gegangen ist. Endlich hat bei uns wieder die Leidenschaft gestimmt. Lunzer wird uns leider länger ausfallen. Er wurde ganz am Ende böse gefoult. Das sieht nach einem Schlüsselbeinbruch aus", so Rentenberger.

 

Nondorf -nondorf scu sallingberg scSallingberg 4:2

Die Heimischen erwiesen sich an diesem Tag als klar stärkeres Team. Bereits nach sieben Minuten führten die Nondorfer durch zwei Treffer von Jürgen Herzog mit 2:0. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer tat der Spiellaune keinen Abbruch. "Jürgen Herzog hat dann einen Freistoß zum 3:1 verwandelt", freute sich Gerhard Edlinger aus Nondorf. Nach einer halben Stunde stellte Patrick Traschl sogar den 4:1-Zwischenstand her. Noch vor der Pause konnte Sallingberg zwar verkürzen, niemand zweifelte mehr aber am Sieg der Heimischen. In der zweiten Hälfte fand Pavel Los die große Möglichkeit vor, Sallingberg noch einmal heran zu bringen. "Er hat den Ball aber weit drüber gejagt. Wir hätten durch Herzog, Meier, Cech und Traschl noch weitere Tore erzielen müssen." Trotz der vielen Möglichkeiten blieb es beim 4:2-Sieg der Nondorfer, die sich damit in der Tabelle um zwei Positionen verbesserten.

 

Weitere Spiele:

Sonntag:

Pfaffenschlag - Brand/Nagelberg 3:2
Dobersberg - Groß Gerungs 1:2
Gastern - Gutenbrunn 2:2
Waldhausen - St. Martin 2:3