SC St. Martin kritisiert alternativen Modus

Eine Saison ohne Derbys kommt für den SC St. Martin keinesfalls in Frage. Bis zu 500 Zuseher werden bei den Nachbarschaftsduellen erwartet, diesen Zusehermagneten möchte man sich nicht nehmen lassen. Sportlich möchte man an den Top Fünf kratzen und profitiert dabei noch von Zugängen aus der Wintertransferphase. Einen weiteren Akteur konnte man für die neue Saison auch bereits gewinnen, befindet sich jedoch noch auf der Suche nach einem Ersatzgoalie.

 

Klare Ablehnung gegenüber neuem Modus

Beim SC St. Martin begrüßt man den angedachten Spielmodus keinesfalls. Deutliche Worte findet Sektionsleiter Klaus Peter Kirschbaum und kritisiert den Vorschlag des NÖFV: „Darüber kann ich nur lachen. Da möchte ich gar nicht näher darauf eingehen. Speziell wie es bei uns wäre mit der Einteilung, wären wir in einer Gruppe ohne Weitra, einem unserer Derbys. Da sind bei uns knapp 500 Zuseher am Platz, das darf man einem Verein nicht wegnehmen, jetzt wo man das Geld dringend braucht.“ Mit dieser Meinung steht der Sektionsleiter im Verein nicht alleine da, denn man werde „mit 100 Prozent dagegen stimmen“ und man hoffe, „dass die anderen Vereine genauso dagegen sind.“

Top Fünf gelten als Saisonziel

Bis 25. Juni wird in St. Martin einmal wöchentlich trainiert, bevor es mit der richtigen Vorbereitung losgeht. In der Transferphase profitiert man noch von den Neuzugängen aus dem Winter, wie etwa Stefan Teufel von Bad Großpertholz oder Petr Bartejs, welcher aus Amaliendorf gekommen ist. „Die Spieler, die wir im Winter geholt haben, konnten wir noch nicht sehen, werden aber verlängert. Neu ist Markus Weber von Waldhausen, welcher zu uns kommt. Ein zweiter Tormann kommt sicher auch noch, da sind wir noch auf der Suche“, erklärt Kirschbaum die aktuelle Situation in der Kaderplanung. Auf ein Saisonziel legt sich der Sektionsleiter ebenso fest: „In den Top 5 sehe ich mich schon mit dieser Mannschaft. Wenn alle gesund bleiben, haben wir eine super Mannschaft beisammen. Wir haben letzte Saison schon großes Verletzungspech gehabt, wo wir dann mit einigen 15-Jährigen gespielt haben. Das sollte jetzt nicht mehr passieren, wenn der Kader breiter aufgestellt ist.“