Zwei Spieler an Land gezogen - Gerersdorf will unbedingt Klassenerhalt schaffen

"Es war für uns eine durchwachsene Herbstsaison, wir haben uns etwas mehr erwartet. Die Mannschaft ist gut gestartet und wir hatten gleich zu Beginn gegen zwei starke Gegner vier Punkte geholt, dann kassierten wir ein paar knappe Niederlagen und verloren in der Folge auch deutlich. Nach einem guten Finish konnten wir uns noch einen kleinen Polster im Rennen um den Klassenerhalt schaffen, der Abstiegskampf wird uns im Frühjahr bevorstehen. Im Sommer ging bei uns mit den zwei Abgängen das Herzstück im Mittelfeld verloren, wir konnten keinen gleichwertigen Ersatz finden und es hat nicht so funktioniert. Die Neuen hatten teilweise noch Trainingsrückstand und sind langsam hineingewachsen", blickt FCU Gerersdorfs Obmann Franz Haiderer auf einen Herbst mit Höhen und Tiefen zurück, den seine Mannschaft auf Rang 11 der 1. Klasse West-Mitte abschloss.

Änderungen im Kader

In der Winterpause kommt es bei Gerersdorf wieder zu punktuellen Änderungen im Kader, Alexander Glaninger wechselte als Spielertrainer in die 2. Klasse zu USG Alpenvorland. Mario Bertl änderte seinen Wohnort und ist der zweite Abgang, Gazmend Thaqi kann sich laut Obmann Franz Haiderer einen neuen Verein suchen. Offensivmann Lukas Herak war im Herbst oft verletzt, bei ihm ist noch nicht sicher, ob er bei Gerersdorf bleibt.Auf der anderen Seite konnte Gerersdorf zwei Spieler aus der Liga mit an Bord holen, von Ober-Grafendorf wechselten Lucas Cepera und Patrick Wurzer zum Tabellenelften.

Anfang Februar startet Gerersdorf in die Vorbereitung, als Highlight absolviert die Mannschaft Mitte Februar ein dreitägiges Trainingslager in Lindabrunn, bei dem auch Teambuilding am Programm steht. "Unser Trainer wird die Burschen in der Vorbereitung sicher wieder in Fahrt bringen. Wir wollen so schnell wie möglich von hinten wegkommen. Der Verein will unbedingt die Klasse halten, es gibt in dieser Liga viele Derbys und sie ist auch spielerisch sehr interessant", gibt Gerersdorfs Obmann das große Ziel für die kommenden Monate aus.

"Wir könnten vom letztjährigen Abstiegskampf profitieren"

Franz Haiderer erwartet im Frühjahr wieder eine sehr spannende Liga: "Es ist eine sehr ausgeglichene Liga und es geht sowohl oben,in der Mitte und unten sehr eng zu. Nur für wenige Mannschaften geht in der Rückrunde um nichts mehr, mit ein, zwei Siegen oder Niederlagen in Folge kann es gleich in eine andere Richtung gehen. Wir haben letztes Jahr den Abstiegskampf erlebt und könnten davon profitieren, ich hoffe, dass es sich nicht wieder erst beim letzten Spiel entscheidet. Wir wissen, dass wir an einem guten Tag gegen jeden mitzuhalten können, dies hat man zum Beispiel gegen Markersdorf gesehen."

 

 

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