Neuer Trainer und verbreiteter Kader - Leonhofen nimmt harten Kampf um Ligaverbleib an

"Mit dem Herbst können wir nicht so zufrieden sein, er ist nicht so gelaufen wie erhofft. Die Vorbereitung im Sommer war nicht schlecht, wir hatten aber mit Verletzungen zu kämpfen und durch die Ausfälle fehlte uns vorne ein Knipser. Die Defensive hat auch mehr zugelassen als uns lieb war, dann wird es schwierig und zudem schwindet das Selbstvertrauen. Am Schluss der Hinrunde wurden ein körperliches Manko ersichtlich und wir haben nach der Pause Spiele noch verloren. Gegen Gerersdorf haben wir zum Beispiel eine super erste Hälfte gespielt, in Halbzeit 2 fielen wir zurück und mussten uns 0:2 geschlagen geben", fasst FC Leonhofens Co-Trainer Mario Gally eine schwierige Herbstsaison zusammen Sein Team beendete die Hinrunde mit acht Zählern und an der 13. Stelle der 1. Klasse West-Mitte.

Fünf Zugänge

"Wir haben unsere Fehler vom Sommer erkannt und im Winter daran gearbeitet, der Kader wurde neu aufgestellt. Mit Manuel Zeilhofer wurde ein neuer Trainer geholt und das Trainerteam erweitert. Der Verein steckt mitten im Abstiegskampf, es ziehen alle mit und ich denke, dass uns die neuen Transfers gut tun und wir ein gutes Frühjahr spielen können", so Gally weiter.

Zwei Spieler werden im Frühjahr nicht mehr für Leonhofen auflaufen, Martin Václavek wurde abgegeben und Rufi Jusufi kehrte zu SC St. Pölten zurück. Im Gegenzug verpflichtete der 13. der Tabelle fünf Akteure, Radim Jurca kommt aus Tschechien und ersetzt den abgegebenen Legionär. Niklas Reiterlehner spielt zuletzt bei Blindenmarkt, Dominik Fertl bei Pöchlarn und Krisztian Ökrös bei Wieselburg. Mit Burak Ulusoy dockte zudem ein junger Spieler mit Potential bei Leonhofen an, er ist Jahrgang 2001 und war zuletzt bei Erlaa gemeldet. Zudem kehrt Hannes Schmid nach einem überstandenen Bandscheibenvorfall zur Mannschaft zurück. Der Kader wurde breiter aufgestellt und man hofft, in der Rückrunde aus dem Abstiegsstrudel zu kommen.

Am Montag vor einer Woche startete Leonhofen in die Vorbereitung, jede Woche ist ein Testspiel geplant und das erste Vorbereitungsmatch gegen den Gebietsligisten Weißenkirchen ging 1:2 verloren. Diese Woche spielt Leonhofen gegen Grein, insgesamt sind fünf bis sechs Tests geplant. "In der Liga wird es sehr eng bleiben, die anderen Vereine haben auch nicht geschlafen und sich verstärkt. Im Herbst war es fast eine 2-Klassen-Liga, je drei bis vier Teams spielen im Frühjahr um den Meister und um den Abstieg", erklärt Leonhofens Co-Trainer seine Sicht zur Ausgangslage für das Frühjahr.

 

 

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