Langzeitverletzter kehrt bei Großmugl zurück – Herbstmeister besticht durch Kompaktheit

"Wir haben im Herbst eine gewisse Heimstärke entwickelt, es wäre sicher mehr möglich gewesen, das eine oder andere Match besser zu spielen Wir hatten eigentlich nur einen richtigen Ausrutscher gegen Großrußbach, das Unentschieden gegen Tulbing war gerecht, gegen Langenzersdorf mussten wir kurz vor Ende den bitteren Ausgleich hinnehmen. Die Mannschaft ist vor allem am Schluss gut ins laufen gekommen, wir sind erst in den letzten zwei Runden ganz nach vorne gerutscht", blickt ÖTSU Großmugls Sektionsleiter Roman Haller auf einen sehr positiven Herbst zurück. Sein Team verlor in der Hinrunde nur einmal und sammelte insgesamt 30 Punkte, wurde damit Herbstmeister in der 2. Klasse Donau.

Matteo Pasaric gibt Comeback

Es gibt mehrere Gründe für den erfolgreichen Herbst, die Mannschaft ist sehr kompakt aufgetreten, zudem gab es eine große Ausgeglichenheit im Kader, wir konnten dadurch einige krankheitsbedingte Ausfälle gut wegstecken. Die individuelle Klasse von Spielern wie Mario Majstorovic, David Petschinka, Jürgen Satzinger und anderen brachte uns auch soweit nach vorne", zählt Haller die Gründe für die positiven letzten Monate auf, er sieht aber auch noch Steigerungspotential in unterschiedlichen Bereichen: "Wir müssen körperlich sicher noch aufholen, bei Standards für uns waren wir in der Hinrunde fast nicht erfolgreich. Auch in der Defensive gibt es das eine oder andere zu verbessern, wir erhielten drei, vier Elfmeter gegen uns, dies ist nicht notwendig. Im Mittelfeld läuft es sehr gut, in der Offensive gibt es sicher noch Potential, wir haben erst in der Schlussphase wirklich viele Tore erzielt."

In der Transferzeit wird es bei Großmugl höchstens punktuell Änderungen geben, mit Matteo Pasaric kehrt ein Langzeitverletzter zurück, er wird Ende Jänner, Anfang Februar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Der Verein schaut sich noch nach einem Spieler um, der dem Team wirklich weiterhelfen kann, Abgänge sind keine geplant.

Am 19. Januar startet Großmugl in die Vorbereitung, ein erstes Hallentraining wird als Standortbestimmung genutzt und am 26.1. folgt der erste Test eggen Wullersdorf. Jede Woche wird dann ein Vorbereitungsmatch am Polizei-Platz in Wien ausgetragen. Ende Februar begibt sich der Verein auf ein Kurztrainingslager nach Olmütz. "Ziel Nummer 1 ist bei uns jetzt natürlich der Titel, die 1. Klasse wäre für mich persönlich ein Traum, weil ich dort auch länger gespielt hatte. Planen kann man so etwas aber nicht, wenn wir einen guten Start ins Frühjahr schaffen ist alles möglich. Ich glaube, dass die Liga weiter ausgeglichen und spannend bleibt", so Roman Haller.

 

 

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