Langfristiger Plan des Vereins - Laxenburgs Neo-Trainer Christian Wolf im Gespräch

In der abgelaufenen Hinrunde der 2. Klasse Ost-Mitte erlebte die Mannschaft von FC Laxenburg eine Hochschaubahn der Gefühle. Siege und Niederlagen wechselten einander in den letzten Monaten ab, dazu teilte man sich gleich viermal die Punkte. Mit 16 Zählern liegt der Verein zur Halbzeit der Saison an der zehnten Stelle der Liga. In der Winterpause kam es bei Laxenburg zu einem Trainerwechsel und Christian Wolf übernahm das Ruder an seiner alten Wirkungsstätte als Spieler, mittlerweile wurde auch ein neuer sportlicher Leiter gefunden.

Ziele von Laxenburg überzeugten

"Ich hatte schon vor 1 1/2 Jahren losen Kontakt mit dem Verein, da Trainer Wolfgang Tippelt aus beruflichen Gründen im Winter zurückgetreten ist, wurde bei mir angefragt. Ich war selbst Spieler in Laxenburg und wir wurden 2007//08 gemeinsam Meister, ich kann mich mit dem Verein identifizieren und genau so jemand haben die Verantwortlichen gesucht. Ich war zuletzt drei Jahre in der 2. Landesliga bei Eggendorf, hatte Gespräche mit Laxenburgs Vorstand und das Ziel des Vereins mit einem langfristigen Plan klang sehr interessant. Man will in den nächsten Jahren um die Meisterschaft mitspielen und dazu soll eine Mannschaft geformt werden. Ein Vorteil für mich ist sicher auch, dass ich jetzt nur mehr wenige Minuten zum Platz fahre", erklärt der Neo-Trainer das Zustandekommen des Engagements.

"Mit zwei Spielern, die jetzt noch im Kader stehen, habe ich noch zusammengespielt, sie waren damals aber erst 16 Jahre. Ich habe die 2. Klasse Ost-Mitte immer verfolgt und mein Trauzeuge spielt auch hier, ich kenne die Mannschaft also. Die Spieler wollen jetzt meine Spielphilosophie kennenlernen, dies wird ein Lernprozess sein", ergänzt Christian Wolf.

Fritz Stelzer ist neuer sportlicher Leiter

Laxenburgs Mannschaft befindet sich schon in der 2. Woche der Vorbereitung, ein Trainingswochenende auf der eigenen Anlage mit Teambuilding und Abendveranstaltungen steht auch am Programm. Die Kampfmannschaft und die Reserve trainieren gemeinsam, es sind laut Wolf 24 bis 26 Spieler bei den Einheiten dabei und alle ziehen voll motiviert mit. Ein Zugang für den Kader hat sich im Winter spontan ergeben, Karim Debbah wohnt in Laxenburg und spielte zuletzt in Oberwaltersdorf. Es werden zudem mehrere junge Spieler aus der Umgebung dazukommen, damit die Kaderbreite und der Konkurrenzkampf erhöht werden.

"Unser Ziel ist es, eine schlagkräftige Mannschaft für den Sommer zu formen, ich sage den Spielern immer, dass sie jetzt ein halbes Jahr Vorbereitung haben und es gibt keinen Druck oder Stress. Es wird jetzt im Ausdauerbereich und an der Taktik gearbeitet, die Spieler sollen weiterentwickelt werden. Eine wichtige Veränderung gibt es noch, mit Fritz Stelzer kommt eine neuer sportlicher Leiter dazu, uns verbindet eine lange Freundschaft und ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit", blickt Christian Wolf zuversichtlich in die Zukunft.