Zwölfaxing trotz Personalprobleme vorne dabei

Für den SV Zwölfaxing verlief die aktuelle Spielzeit in der 2. Klasse Ost-Mitte speziell auf personeller Ebene nicht ganz unfallfrei. Dennoch schaffte man es in den Top-3 zu landen und geht optimistsich in die Zukunft. "Wir hatten einen guten Start und es ist viel für uns gelaufen. Dann kam das Verletzungspech und ein klarer Abfall. Bis auf die letzten Partien sind wir aber zufrieden", so Gerald Hladik, sportlicher Leiter des SV Zwölfaxing.

Auf die Verletztenmisere angesprochen nennt Hladik eine ungewöhnliche Anekdote. "Wir mussten unter der Saison drei Spieler anmelden, die länger nicht gespielt haben. Sonst hätten wir das ein oder andere Spiel gar nicht bestreiten können", so Hladik. Auch das Thema Corona kam dann dazu und erleichterte die Umstände in Zwölfaxing keinesfalls. "Wir haben uns damit natürlich viel beschäftigt und alles eingehalten. Unser System war klar definfiert und dennoch haben wir am Ende den Abbruch nicht verhindern können. Die Entscheidung ist ok, auch wenn wir meiner Meinung nach nicht genau wissen, wie schlimm das Ganze ist. Wenn alles andere und das normale Leben steht, wären Fußballspiele fast unverantwortlich", kann Hladik den Abbruch nachvollziehen.

"Werden eine schlagkräftige Truppe stellen"

In Hinblick auf die kommende Zeit sieht Hladik die Situation des Vereins positiv. "Einige Verletzte kommen wieder retour und es wird ein oder zwei neue Spieler geben. Es wird eine schlagkräftige Truppe am Platz stehen, die weiterhin vorne angreifen will", so Hladik, der am Ende noch eine Überraschung parat hatte. "Meine Zeit als Funktionär in Zwölfaxing wird nach elf wunderbaren Jahren enden. Ich werde den Schritt in eine höhere Liga wagen und wollte etwas verändern. Die Beteiligten wissen schon länger Bescheid und ich werde natürlich weiter für den Verein dasein. Mein Weg wird nach Mannswörth gehen und ich freue mich auf die neue Aufgabe. Ich wünsche dem SV Zwöfaxing für die Zukunft alle Gute und bedanke mich auch auf diesem Wege für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahren", so der scheidende sportliche Leiter Gerald Hladik abschließend.