Kader noch etwas dünner geworden - Edelstal möchte möglichst einstellig bleiben

"Nach den schwierigen 1 1/2 Jahren, in denen wir einige Spieler abgaben und die Schulden abgebaut wurden, läuft es inzwischen deutlich besser und wir haben uns erholt. Es ist im Herbst schon besser gegangen, wir haben aber einen kleinen Kader und spüren deshalb Ausfälle deutlich stärker. Langsam wollen wir uns in der Liga wieder etablieren und nach weiter oben schauen", skizziert SC Edelstals Coach Mehmet Dogan die vergangenen Jahre und sieht eine aufsteigende Tendenz. Im vergangenen Herbst erlebte der Verein noch eine Hochschaubahn der Gefühle, man verlor achtmal, konnte gleichzeitig aber auch fünf Siege feiern. Mit 15 Zählern überwintert Edelstal auf Rang 9 der 2. Klasse Ost.

Vier Tests absolviert

In der Wintertransferzeit kam es beim Tabellenneunten zu punktuellen Veränderungen bei der Mannschaft und der Kader ist laut Mehmet Dogan nun noch ein wenig dünner aufgestellt: "Mustafa Emirhasan ist in die 1. Klasse zu Hainburg gewechselt, zudem haben zwei Edelstaler aus beruflichen bzw. schulischen Gründen vorläufig aufgehört. Alican Egin kam dafür zu uns, er war davor in Prellenkirchen, machte ein Jahr Pause und ist nun einmal ein halbes Jahr bei uns. Zusätzlich haben wir noch einen Legionär aus der Slowakei geholt."

Edelstal befindet sich bereits mitten in der Vorbereitung auf die Frühjahressaison, die Mannschaft absolvierte auch schon vier Testspiele. Dabei verlor man gegen die 1b von Neusiedl mit 0:4, gegen zwei Teams aus der Slowakei blieb man ungeschlagen und gestern trennte sich Edelstal in Steinbrunn von Münchendorf mit einem 3:3. Am Samstag trifft Edelstal auswärts auf Weikendorf, zudem ist noch ein internes Match geplant.

Angesprochen auf die Ziele des Vereins für die zweite Saisonhälfte meint Mehmet Dogan: "Es ist in der Liga alle knapp beisammen und mit zwei Niederlagen kann man schon wieder ganz unten dabei sein. Wir hoffen aber, dass wir auch im Frühjahr einstellig bleiben, wenn wir keine verletzten Spieler haben, wird es schon funktionieren." Edelstals Trainer ergänzt zudem auf die Frage nach seinen Favoriten beim Meisterrennen: "Hundsheim ist für mich der Favorit, sie sind fast überall doppelt besetzt, haben sich noch einmal verstärkt und wollen es unbedingt schaffen. Stixneusiedl hätte ich auch weit oben gesehen, sie haben aber einen kleinen Kader und sind zu verletzungsanfällig."

 

 

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