Tolle Stimmung im Team - Nappersdorf will Tabellenführung im Frühjahr verteidigen

Nach dem letztjährigen Abstieg aus der 1. Klasse Nordwest kam es beim USV Nappersdorf zu einem Umbruch und der Verein stellte sich neu auf, die Mannschaft wurde auf mehreren Positionen verändert. Das neue Team erfüllte im Herbst vom Start weg die Erwartungen und blieb die ersten acht Matches ungeschlagen, verlor danach aber gegen Hollabrunn. Bis zum Finish der Hinrunde feierte die Mannschaft dann nur mehr Siege und überwinterte auf der Pole-Position in der 2. Klasse Pulkautal/Schmidatal. Der Kader für die Rückrunde bleibt fast unverändert, eine spannende Rückrunde wird erwartet und Nappersdorf will den Platz bis zum Ende verteidigen.

Neue Spieler sehr gut integriert

"Die Bilanz fällt naturgemäß positiv aus, die Erwartungen waren nach den guten Verstärkungen im Sommer hoch, wir haben sie erfüllt und teilweise sogar übertroffen. Bis auf zwei Umfaller war der Herbst absolut in Ordnung", erklärt Spieler und Sektionsleiter Reinhard Krysl, er ergänzt zur Frage nach den Möglichkeiten zur Verbesserung: "Es gibt natürlich immer etwas zu verbessern, speziell in den Heimspielen haben wir uns zu oft zu lange schwergetan. Es war nicht immer alles perfekt bei uns, unser Team hatte manchmal auch das notwenige Glück. Die Qualität im Kader ist sicher da, die neuen Spieler sind gut integriert und es hat sehr viel funktioniert. Die Stimmung ist toll, der Zusammenhalt passt und wir hatten auch einen Lauf."

In der Kaderzusammenstellung kam es bis jetzt zu keinen Änderungen, laut Reinhard Krysl könnten ein, zwei Ergänzungsspieler noch zur Mannschaft stoßen. Abgänge gibt es keine, auf der anderen Seite kehren ein bis zwei Langzeitverletzte wieder in den Kader zurück. Dies ist auch notwendig, da der Kader von Nappersdorf nicht all zu groß ist.

Zu den Zielen für das Frühjahr meint Reinhard Krysl: "Angesichts der Tabellensituation, bei der wir ganz oben stehen, wollen wir von unserem Platz natürlich nicht mehr runter. Es wird sicher eine enge Kiste, die Konkurrenz hat aufgerüstet, wir wollen trotzdem am Ende Meister werden. Falls es uns nicht gelingt geht die Welt auch nicht unter, dagegen müssen Guntersdorf und Ziersdorf fast schon Meister werden."

 

 

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