Kellerkinder fordern die Titelanwärter

Das eichgraben svradlberg asvrunde Leder rollt auch wieder in der 2. Klasse Traisental. Mit zwei Partien, welche mehr Spannung versprechen, als im Vorfeld vermutet. Die beiden Kellerkinder fordern am Sonntag ab 15.30 Uhr die Titelanwärter: Schlusslicht SV Tankstellen Nemec Eichgraben empfängt den Zweiten Hohenberg, Leader Statzendorf muss beim Vorletzten ASV Radlberg antreten. Das wird wie bereits im Herbst kein Honiglecken.

 Zum Auftakt der Saison erlebte nämlich Statzendorf vor eigenem Publikum sein blaues Wunder, verließ gegen Radlberg als Verlierer den Platz. Nenad Jerinic traf in der 85. Minute zum 1:0-Goldtor. Es sollte die einzige Saison-Niederlage im Herbst-Verlauf bleiben. Radlberg ist mit Trainer Gerald Schwingenschlögl bestrebt, das Kunststück nun zu wiederholen, holte im Winter die beiden Torleute Erich Haberl und Thomas Zauner sowie Andre Pascal Zehndorfer. Der Nachzügler will im Frühjahr in der Tabelle einige Plätze nach oben und in die Top 10 klettern.

Schwingenschlögl löste in der Winterpause Raimund Hartmann auf zumindest Trainerbank ab, krempelte die Mannschaft um: „Sie wird am Wochenende sicherlich an vier Positionen verändert auftreten.“ Defensive Stabilität ist Voraussetzung, um gegen Statzendorf ein zweites Mal zu bestehen: „Vorne schießen wir dank der individuellen Klasse unserer beiden Legionäre sicher ein Tor.“ Hinter den Einsätzen von Dominik Leitner und Norbert Burian steht ein kleines Fragezeichen.

Unglücklich in Hohenberg verloren

Am Rande einer Niederlage torkelte in der Hinrunde phasenweise auch Hohenberg zu Hause gegen den Eichgraben: „Erst ein umstrittener Freistoß führte zum 2:1-Siegestor für Hohenberg“, blickt Eichgraben-Trainer Friedrich Janka zurück. Ein Tor, das in den letzten Tagen wieder hochkam: „Ich habe meine Spieler im Training daran erinnert, wir lechzen nach Revanche“, sagt Janka, der sein Team gut in Schuss sieht: „Die Trainingsbeteiligung ist vorbildlich, wir streben in jedem Fall eine Rangverbesserung an, dazu müssen Punkte her. Am besten schon gegen Hohenberg. Unser Vorteil ist: Wir haben nichts zu verlieren.“
Die sechs Neuzugänge haben sich gut integriert, Thomas Zrust, Lukas Reither, Christian Hosemann und Matthäus Hammerl gehören am Sonntag dem Kader an. „Ich bin vorsichtiger geworden mit dem Einbau von neuen Spielern, da habe ich im Herbst übertrieben“, erzählte Janka, der weiter auf sein 4-4-2-Modul setzt.

Christian Reichel

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