Zwei Transfers in letzter Minute - Irnfritz in Vorbereitung auf einem guten Weg

Nach einer Herbstrunde mit Höhen und Tiefen war in der Transferzeit bei TSU Irnfritz eigentlich nur wenig geplant. In den letzten Wochen entwickelte es sich beim Tabellensiebenten der 2. Klasse Waldviertel Thayatal aber durch unvermutete Abgänge anders und im Finish der Transferperiode konnten noch zusätzliche Spieler mit an Bord geholt werden. "Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass nur Jakub Szabo zurück zu seinem Stammverein geht, leider wechselte aber mit Jiri Muzik auch unser Mittelfeldstar mit Szabo zu dessen Verein nach Tschechien. Wir mussten daher handeln, hatten Filip Damborsky von Burgschleinitz geholt und waren auf der Suche nach weiteren Verstärkungen. Es hat sich bis zuletzt hinausgezögert, mit Michal Sobotka, der aus Tschechien kam und davor bei Breiteneich spielte, konnten wir in letzter Minute noch ein zweiten Stürmer verpflichten", erklärt Sektionsleiter Günter Spitaler.

Zweiter Test steht bevor

In der Transferzeit kam es bei Irnfritz zu weiteren Veränderungen: Berufsbedingt ging Nikolas Naber bis zum Sommer leihweise zu Großmugl und Stephan Raab ebenfalls für ein halbes Jahr zur Leihe nach Geras. Auf der anderen Seite wurde in letzter Sekunde mit Lukas Pöhn ein junger Spieler zurückgeholt, der 17-jährige war zuletzt bei Kautzen und ist laut Spitaler ein Riesentalent. Jacob Kainz steht zudem nach langer Pause aufgrund eines Achillessehnenrisses wieder zur Verfügung und verstärkt das Mittelfeld, Gernot Glück kehrte ebenso nach einer langen Verletzungspause zur Mannschaft zurück.

Ende Jänner war Irnfritz in die Vorbereitung auf das Frühjahr gestartet, es ziehen laut dem Sektionsleiter des Tabellensiebenten alle gut mit. Bis zum Frühjahr stehen pro Woche drei Trainings und ein Match am Programm, vorigen Samstag traf man in Tschechien auf den 1. Klasse Verein Dobersberg und das Match endete mit einem 2:1. Diesen Samstag geht es wieder in Tschechien gegen Pulkau und eine Woche später trifft man auf St. Leonhard, im März testet man auf eigener Anlage gegen weitere Teams der 1. Klasse Waldviertel.

"Wir konnten die Abgänge ersetzen und auch das Loch, das sich durch den Wechsel von Jiri Muzik auftat, kann durch die Rückkehr von Jacob Kainz geschlossen werden. Es wäre schön, wenn wir im Frühjahr eine Rangverbesserung schaffen würden, die Mannschaft befindet sich auf einem guten Weg. Das Team soll auch schon für den nächsten Sommer zusammenfinden, dann könnten wir möglicherweise wieder weiter vorne angreifen", zeigt sich Günter Spitaler für die kommenden Monate optimistisch.

 

 

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