Erwartungen im Herbst nicht erfüllt - Natschbach muss im Frühjahr wieder kompakter auftreten

"Ende der letzten Saison fuhren wir das beste Resultat der Vereinsgeschichte ein, unser eigenen Erwartungen und die von externen Experten waren entsprechend hoch und wir konnten sie nicht erfüllen. Unser Team ist gut in die Meisterschaft gestartet, hatten dann aber Verletzte, es gab knappe Niederlagen und die Mannschaft war mental nicht in der Lage, die Trendwende zu schaffen. Man muss die Kirche im Dorf lassen, letzte Saison war die Leistung in de Hinrunde durchwachsen und wir schafften erst durch ein fulminantes Frühjahr den vierten Platz. Man konnte nicht davon ausgehen, dass wir noch einmal so ein starkes halbes Jahr spielen, die Wahrheit liegt wohl in der Mitte", blickt Union Natschbach/L. Sektionsleiter Rene Panholzer auf schwierige letzte Monate zurück. Mit zehn Punkten belegt der Verein zur Halbzeit der Saison den 12. Platz der 2. Klasse Wechsel.

Erstmals Winter-Trainingslager in Kroatien

"Im Sommer kam es bei uns zu einem Trainerwechsel und es muss sich noch alles finden, wir werden unserem Coach die Zeit dazu geben. Es ist aber klar, dass wir im Frühjahr liefern müssen, dazu wird auch der Herbst noch einmal aufgerollt. Es gab in den letzten Monaten sicher auch positives, so konnten wir Pottschach auswärts schlagen. Insgesamt war es aber eine Achterbahnfahrt und am Schluss eher negativ. In der Hinrunde haben knappe Spiele oft verloren, wir wollen jetzt eine gute Vorbereitung absolvieren, viel Fleiß zeigen und ein Auge für Details haben. Es wird schwierig werden hinten wieder raus zu kommen, wir wollen Spiel für Spiel arbeiten und die Qualität dazu ist sicher da", ergänzt Panholzer.

Natschbachs Mannschaft absolviert im Jänner in Teams viele Laufeinheiten, Anfang Februar startet man ins offizielle Training und sechs Testspiele sind geplant. Erstmals fährt der Verein zudem ins Ausland auf Trainingslager, vom 21. bis 23. Februar holt sich Natschbach in Kroatien den Feinschliff.

Junger Spieler als Zugang

Im Winter hat man sich dazu entschieden, im Kader keinen grundlegenden Umbruch vorzunehmen, man vertraut laut Natschbachs Sektionsleiter den altbewährten Kräften. Thomas Rasner und auch Legionär Tomas Belicek werden nach überstandener Verletzung wieder zurückkehren, der Weg raus aus der Krise soll gemeinsam gefunden werden. Mit Julian Röcher wurde von Hochneukirchen ein junger, talentierter Spieler geholt, bezüglich Transfers kann sich nur mehr kurzfristig etwas ergeben.

"In dieser Liga wird weiter jeder jeden schlagen können, auch wir haben dies mit dem Sieg gegen Pottschach bewiesen und dies gibt uns Hoffnung. Wir wollen wieder zu alter Kompaktheit zurückfinden und weniger Tore bekommen, nach vorne sind wir jederzeit in der Lage gefährlich zu werden. Es gilt für alle Mannschaften in der Liga, dass es in der Rückrunde sowohl in die eine, oder andere Richtung gehen kann", blickt Rene Panholzer durchaus optimistisch in die Zukunft.

 

 

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