Kader breiter und Qualität dazu geholt - Schrick möchte rote Laterne abgegeben

"Der Herbst war nicht optimal, da wir ein paar Verletzte hatten. Wir wussten, dass es bei Ausfällen schwierig wird und uns war klar, dass wir hinten mitspielen, Ziel war es aber, nicht Letzter zu werden und wir stehen jetzt einmal ganz hinten. Wir haben viele junge Spieler im Kader und zum Herbstabschluss gegen Sulz waren fünf 16-jährige dabei. Unsere junge Mannschaft braucht Zeit, leider sind Führungsspieler wie Patrick Krainz mit Knöchelbruch und Harald Zöbinger im Winter ausgefallen", berichtet USV Schricks Sektionsleiter Johannes Rabenreither die Umstände, die zu einem schwierigen Herbst führten. Seine Mannschaft sammelte nur gegen Hohenruppersdorf einen Dreier ein und belegt zur Halbzeit der Saison mit drei Zählern den letzten Rang in der 2. Klasse Weinviertel Süd.

Fünf Zugänge im Winter

Schricks Verantwortliche haben im Winter die Ärmel hochgekrempelt und versuchten den Kader noch einmal besser aufzustellen, dabei wurden junge Spieler mit an Bord geholt. Der 23-jährige Stefan Mayer war zuletzt bei Ladendorf und ist für die Offensive gedacht, Oliver Maier kehrte von Bad Pirawarth zurück und verstärkt die Defensive, er kann aber auch auf der Außenbahn in der Offensive eingesetzt werden. Weiters wurden drei Akteure aus Wien zur Mannschaft geholt, Offensivakteur Matthias Jöch war zuletzt bei FC Billroth und gibt nach einer Pause ein Comeback. Yannic Braunsteiner von Kapellerfeld und Alexander Bitter von Inter Leopoldau sind zudem für die Defensive gedacht. Als einziger Abgang versucht sich der junge Markus Holzmann in der 1. Klasse Nord bei Hauskirchen.

"Wir haben den Kader breiter aufgestellt und auch im Bezug auf die Qualität verbessert. Wir wollen die rote Laterne abgeben und möglichst noch an Hohenruppersdorf heran schnuppern, ein einstelliger Tabellenplatz wäre dann doch ein Traum", so Rabenreither. Seit 30. Jänner befindet sich Schrick in der Vorbereitung, acht Testspiele sind geplant, ehe die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel gegen Obersdorf wieder startet.

"Weniger Tore bekommen und mehr schießen", antwortet Schricks Sektionsleiter mit einem Lachen auf die Frage nach dem Steigerungspotential, er präzisiert dazu. "Wir haben am Anfang des Herbstes zu viele Tore bekommen, offensiv wurde zu wenig Gefahr erzeugt und dies hat sich auch auf die Abwehr ausgewirkt. Wir wollen die jungen Spieler weiter aufbauen, durch die Verstärkungen haben wir im Frühjahr die Möglichkeit, den Youngsters eine Pause zu gönnen."

 

 

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