Münichreith: Ein Auftakt ohne Kummer

Im muenichreith svungarischen Györ holte sich der SV Münichreith den Feinschliff für die Frühjahrs-Meisterschaft in der 2. Klasse Yspertal. Eine Rückrunde, die es für den Klub in sich haben wird: Startet er doch aus der Pole-Position in die heiße Phase der Punktejagd, mit einem Vorsprung von sechs Punkten. Sektionsleiter Friedrich Fertl ist sich der großen Chance bewusst: „Natürlich wollen wir jetzt auch Meister werden.“

 

Sagenhaft, auf welch phantastisches Jahr 2011 der SV Münichreith zurückblickt: Er kassierte in 26 Spielen keine einzige Niederlage, legte eine fulminante Herbstsaison hin: 13 Spiele, 12 Siege und ein Remis bei einem Torverhältnis von 38:11. „Schaut beeindruckend aus, doch ich gebe zu: Es war gelegentlich auch das Quäntchen Glück dabei“, schmunzelt Fertl.

Ideale Mischung

Einzig dem drittplatzierten Team aus Sarling gelang es, dem Leader im Herbst ein Remis (1:1) abzutrotzen. Verfolger St. Georgen wurde auf der eigenen Anlage mit 3:1 in die Schranken gewiesen – einer von sieben Heimerfolgen. „Die ideale Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern erweist sich als nahezu perfekt, auch die Kameradschaft funktioniert vorbildlich“, berichtet Fertl.
Trainer Sergülen Aslan hat die knifflige Aufgabe, das Team auf Meisterkurs zu halten und seinen Goalgetter auch weiterhin zu pushen: Legionär Istvan Lovas, seit vielen Jahren im Münichreith-Dress zu sehen, hält zur Halbzeit bei elf Saisontreffern. „Unser Trainer ist seit Sommer im Amt und macht offensichtlich sehr vieles richtig“, freut sich der Sektionsleiter.

Los geht´s in Leiben

Eröffnen wird der Leader die Punktejagd am 17. März in Leiben (15.30 Uhr), das an zehnter Stelle überwinterte. Verständlich, dass sich Münichreith einen Start ohne Kummer und Sorgen wünscht. Auf ihren Kummer im Team – Vorname Christian – müssen sie in jedem Fall verzichten: Der Mittelfeldspieler sitzt seine Rot-Sperre ab, darf erst eine Woche darauf zu Hause gegen Nöchling wieder die Fußballschuhe schnüren.
Fertl übt seit 26 Jahren das Amt des Sektionsleiters aus, agierte davor etliche Saisonen lang als Spieler. „In der Vergangenheit spielten wir viele Jahre in der 1. Klasse, die stärkste Phase hatten wir ab Mitte der 90er Jahre, als wir zehn Jahre lang der 1. Klasse angehörten. Dort möchten wir im kommenden Sommer wieder hin.“

Christian Reichel

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