Herzogenburg: Turbulente Vorbereitungszeit

Äußerstherzogenburg sc turbulent verläuft die Vorbereitungszeit beim SC Herzogenburg. Gute Nachrichten wechseln sich mit schlechten ab. Die Hiobsbotschaft Nummer eins betrifft Sascha Trkulja: Die Offensivkraft zog sich im Aufbauspiel gegen Ardagger am 18. Februar einen Kreuzbandriss zu, ist für die Rückrunde kein Thema mehr. Neu beim Landesliga-West-Vertreter sind Tamas Ponczok und Sandor-Istvan Beres.

 

Die beiden Legionäre sollen mithelfen, dass Herzogenburg in der Tabelle zumindest den aktuellen neunten Platz auch über die Ziellinie bringt. „Primär möchten wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Trainer Martin Parb hat von uns den Auftrag, die junge Mannschaft weiter zu entwickeln“, hielt Sektionsleiter Hannes Blach fest.

Ponczok kickte bei Ferencvaros

Der Ungar Ponczok und der Rumäne Beres hinterließen in der Vorbereitung einen viel versprechenden Herzogenburg - St. Plten 5Eindruck. Ersterer ist mit seinen 22 Jahren bereits ein gestandener Mittelstürmer, stark am Ball und mit einem robusten Körper ausgestattet. „Er stammt aus der Nachwuchs-Abteilung von Ferencvaros Budapest, erzielte in der Vorbereitung bereits den einen oder anderen Treffer und stellt für uns zweifellos eine Verstärkung dar“, ist Blach überzeugt.
Beres ist im Mittelfeld sowohl offensiv als auch defensiv einsetzbar, beeindruckt bislang vor allem durch seine Schnelligkeit. Neu im Kader ist auch der Ex-Kremser Armin Plametzberger. Schwer wiegt der Ausfall von Trkulja, Mittelfeldspieler Daniel Vermeulen muss sich einer Nebenhöhlen-Operation unterziehen und wird etliche Wochen fehlen. Lukas Mitterwachauer und Lukas Steinwendtner entschieden sich in der Winterpause für einen Vereinswechsel.

Bescheidene Heimbilanz

Im Herbst wusste Herzogenburg speziell vor eigenem Publikum nicht zu überzeugen, kam da gerade mal auf sieben Punkten in sieben Anläufen. Blach hat eine Erklärung parat: „Wir holten aus den ersten vier Spielen 10 Punkte, kassierten nur zwei Tore. Im fünften Spiel fiel Routinier Michael Papez mit Kieferbruch aus, seinen Ausfall in der Defensive wussten wir lange Zeit nicht zu ersetzen. Das machte sich eben auch in den Heimspielen bemerkbar.“
Am 17. März soll zum Auftakt der Frühjahrssaison ein Heimsieg gegen Seitenstetten (15.30 Uhr) her, Papez wird bis dahin aller Voraussicht ebenso fit sein wie die derzeit leicht angeschlagenen Führlinger und Hartl. Anknüpfen will das Team in jedem Fall an die starken Auftritte in der Fremde: Mit zehn Punkten aus sechs Matches ist Herzogenburg die Nummer sechs der Liga.

Christian Reichel

Foto: pressefotoLACKINGER

 

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