Zufriedenstellende Herbstplatzierung - Rabenstein arbeitet an Abgebrühtheit beim Abschluss

SC Rabenstein blieb in den ersten drei Matches der Herbstrunde ungeschlagen, danach folgte ein Auf und Ab bei den Ergebnissen. Mit fünf Remis teilte man sich am zweithäufigsten die Punkte in der 2. Landesliga West, mit 17 Zählern liegt der Verein zur Halbzeit an der guten siebenten Stelle. "Mit dem Rang sind wir zufrieden, dieser heißt aber noch nicht viel und wenn man zwei Niederlagen in Folge kassiert, kann man wieder unten dabei sein. Es ist eine enge Liga, nach vorne und hinten ist noch fast alles möglich. Am Schluss der Hinrunde ist uns etwas die Luft ausgegangen und wir konnten im letzten Spiel nicht noch einmal nachlegen. Mit Einsatz und Willen der Burschen kann man sicher zufrieden sein, wenn wir auch am Ende Siebenter sind, wäre es sicher sehr ok", fasst SC Rabensteins sportlicher Leiter Hermann Mentil die Hinrunde zusammen.

Angeschlagene Spieler wieder fit

"Im Herbst haben wir sehr viel mit Ausfällen gekämpft, unser Kader ist nicht so groß und das tut dann schon weh. Es waren in der Hinrunde auch Spiele wie zu Beginn gegen Haitzendorf dabei, da kreierte unsere Mannschaft vier 100%ige Chancen auf den zweiten Treffer und am Ende mussten wir noch den Ausgleich hinnehmen. Die Mannschaft ist fleißig und sie arbeiten wie die Wilden, wir belohnen uns dafür aber zu wenig. Ein Ziel für das Frühjahr ist, noch abgebrühter und stärker im Abschluss zu werden", ergänzt Rabensteins Funktionär.

Morgen startet Rabenstein in die Vorbereitung und die ersten beiden Einheiten in dieser Woche werden noch ruhig angegangen, in der folgenden Woche geht das Training richtig los. Alle Tests wurden fixiert, man absolviert jede Woche eine Training und auch die meisten Vorbereitungsspiele in Ober-Grafendorf auf Kunstrasen.

Im Kader wird sich laut Rabensteins sportlichem Leiter nichts ändern, Jan Novak ist wieder zu 100% fit und auch Sebastian Mucha, der im letzten Spiel angeschlagen war, ist einsatzbereit. Patrick Springer fiel aufgrund eines Kreuzbandrisses schon den ganzen Herbst aus, er wird weiter passen müssen, der Verein kann aber im Sommer wieder mit ihm rechnen. Sonst sind wieder alle dabei und dem Tabellensiebenten steht für die Rückrunde ein 17 bis 18 Mann Kader zur Verfügung.

"Wir haben einen schweren Start vor uns und spielen gleich in der ersten Runde auswärts gegen Herbstmeister Purgstall, sie haben eine treffsichere Offensive. Das Frühjahr wird für uns nicht leicht werden, ein Platz zwischen 6 und 7 wäre sehr schön", zeigt sich Hermann Mentil für die zweite Saisonhälfte vorsichtig optimistisch.