Neuer Trainer und erste Zugänge - Herzogenburg will das Wunder Klassenerhalt wieder schaffen

Mit vier Punkten aus den ersten zwei Matches startete SC Herzogenburg gut in die Herbstmeisterschaft der 2. Landeliga West, danach geriet der Verein aber in eine veritable Krise und musste neun Niederlagen in Folge hinnehmen. Im Laufe des Herbstes kam es zu einem Trainerwechsel und in der vorletzten Runde vor der Winterpause gelang noch ein Remis gegen Würmla. Mit fünf Punkten liegt Herzogenburg nach der ersten Saisonhälfte mit deutlichem Rückstand an der letzten Stelle. Der Verein reagierte inzwischen auf die schwierige Hinrunde, mit Gerhard Henke wurde ein ehemaliger Spieler als neuer Coach verpflichtet und auch die ersten Transfers wurden bereits getätigt.

Suche nach einem Stürmer

"Ich war schon zehn Jahre in der Landesliga tätig, nach nicht so erfolgreichen letzten 1 1/2 Jahren wollte ich nur mehr in der Landesliga einen Trainerjob annehmen. Der Verein ist an mich herangetreten, um den 15. Dezember haben wir uns zusammengesetzt, ich erbat mir noch Bedenkzeit und habe dann zugesagt. Es ist natürlich eine schwere Aufgabe in Herzogenburg, der Verein liegt derzeit an letzter Stelle, wir werden aber noch einmal alles probieren, um den Verbleib in der Liga zu schaffen", blickt Neo-Coach Gerhard Henke noch einmal auf das Zustandekommen der Zusammenarbeit zurück.

An diesem Wochenende folgt beim ASKÖ-Turnier der Einstieg, nächsten Montag startet Herzogenburg in die Vorbereitung und man hat in den kommenden zehn Wochen genug Zeit um sich kennenzulernen. Sieben Testspiele sind geplant, dabei trifft man auch auf sehr starke Gegner wie den Kremser SC, um gefordert zu werden. Da man für die Rückrunde viele Punkte benötigt, will man laut dem neuen Trainer offensiver agieren, man wird mit zwei Verbandspielern und zwei Ausländern alle Möglichkeiten ausschöpfen, der Kader wird verbessert und alles getan, um den Klassenerhalt zu ermöglichen.

In der Transferzeit hat sich beim derzeitigen Tabellenletzten schon etwas getan, ein Innenverteidiger und ein Achter wurden geholt. Leonard Dubec und Branislav Vitek wurden aus der Slowakei verpflichtet und man hofft, dass die Neuzugänge auch die Führung übernehmen können. Zwei Spieler werden im Frühjahr nicht mehr für den Verein auflaufen, Andrej Brcak und Denis Lacic wurden als Abgänge bestätigt. Herzogenburg ist noch auf der Suche nach einem Stürmer, es soll die richtige Mischung gefunden werden und man kann nun aus dem Vollen schöpfen.

Drei wichtige Spiele gleich zu Beginn

"In den ersten drei Spielen der Rückrunde treffen wir gleich auf direkte Gegner, es sind 6-Punkte-Spiele, verlieren ist verboten und ein guter Start wird wichtig sein. Man weiß noch nicht, wie viele Vereine absteigen werden, wir müssen aber auf uns schauen und wollen das Wunder Klassenerhalt noch schaffen", gibt Gerhard Henke die Marschrichtung für das Frühjahr aus.

 

 

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