Eggenburg blickt nach Quarantänepause optimistisch in die Zukunft

Der SK Eggenburg war einer jener Vereine, die von der Corona-Pandemie direkt betroffen waren. Ein Spieler der U23 wurde Mitte Juli positiv auf das Virus getestet, woraufhin die gesamte Mannschaft für zwei Wochen in Quarantäne musste. Erst vor zwei Wochen konnte die Vorbereitung auf die Meisterschaft in der 2. Landesliga West wieder aufgenommen werden. Dank des Entgegenkommens des SC Melk sowie des Verbandes wurde die erste Meisterschaftsrunde um eine Woche verschoben, um mehr Vorbereitungszeit zu haben.

 

"Natürlich fehlen uns die zwei Wochen Vorbereitung, aber das soll und darf keine Ausrede sein", betont Eggenburgs Sektionsleiter Andreas Höfler. "Wir haben zwar ein wenig Rückstand, aber wir blicken positiv in die Zukunft. Gemeinsam werden wir das schaffen", zeigt er sich entschlossen. Immerhin darf man sich über eine zusätzliche Woche Vorbereitungszeit freuen. "Wir sind dem SC Melk und dem Verband sehr dankbar, dass sie uns hier so entgegengekommen sind", freut sich Höfler über die Kooperation. 

Torjäger Rolinec zeigt sich in toller Frühform

Seit dem Restart wurden bereits zwei Testspiele absolviert. Zum Auftakt besiegte man Röschitz/Roggendorf mit 6:1. "Das war eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass die Spieler zuvor zwei Wochen zu Hause eingesperrt waren", lobt Höfler. Am vergangenen Wochenende traf man sich zum Duell mit St. Bernhard/F., welches man mit 3:2 für sich entscheiden konnte. "Da war die Leistung leider weniger in Ordnung. Man muss aber berücksichtigen, dass die Spieler vielleicht auch müde waren", so der Sektionsleiter. Erfreulich sei die Form von Torjäger Dominik Rolinec, wie Höfler betont. "Er ist sehr gut drauf, hat in den beiden Spielen bereits vier Treffer erzielt", zeigt er sich zufrieden.

Das Ziel für die anstehende Saison ist ein Platz unter den besten fünf Teams. Für dieses Unterfangen holte man sich zwei einheimische Verstärkungen ins Boot. Die beiden Eggenburger Friedrich Zandl (Retz) und Tobias Walla (AKA St. Pölten) kehren zu ihrem Heimatklub zurück. "Bei Zandl wissen wir, was wir an ihm haben. Er ist auf den Flügelpositionen zu Hause, kann aber auch im Zentrum spielen. Mit seiner Routine kann er das Team führen und den Takt angeben", schildert Höfler die Erwartungen. Bei Jungspund Zandl habe man "die Gunst der Stunde genützt", wie der Sektionsleiter betont. "Er war heuer mit der Akademie fertig und es freut uns sehr, dass er wieder bei uns ist", so Höfler. 

Als Favoriten im Kampf um den Meistertitel sieht er allen vorn Purgstall. "Sie sind in Sachen Qualität und Quantität heuer sicher die Besten. Zudem zeigen sie einen tollen Fußball", so Höfler. Außerdem nennt er auch Haitzendorf und Seitenstetten sowie Ybbs. "Bei Ybbs muss man aber abwarten, wie sich das Team findet, da sie viele Neuzugänge haben", so Höfler abschließend.

 

Zugänge:

Friedrich Zandl (Retz), Tobias Walla (AKA St. Pölten)

Abgänge:

Johannes Kail (Karriereende)