Fünf Zugänge fixiert - Drösinger SC baut im Frühjahr junge Spieler ein

"Im Großen und Ganzen sind wir mit der Hinrunde zufrieden, bis auf den Umstand, dass wir kein einziges Match mit der gesamten Stammelf bestreiten konnten. Immer hat jemand gefehlt, gegen Kleinharras fiel auch unser Tormann aus und ein Feldspieler musste das Tor hüten, wir mussten uns 1:4 geschlagen geben. Gegen Schletz führten wir 2:0 und fanden vier 100%ige Chancen vor, gerieten noch 2:3 in Rückstand und erreichten durch ein Elfmetertor ein 3:3, da haben wir aber Punkte liegengelassen. Unser schlechtestes Spiel war gegen Prinzendorf, da haben zwar auch Spieler gefehlt, aber die Leistung war unter jeder Kritik. Im letzten Match gegen Großkadolz fehlten bereits fünf, sechs Spieler und so kam das Ergebnis zustande", fasst der Coach des Drösinger SC, Harald Lenhart, den Herbst zusammen. Sein Team sammelte in 12 Spielen 19 Punkte ein und überwintert auf Rang 5 der Bezirksklasse Weinviertel.

Weitere Zugänge geplant

Die Mannschaft hatte im Laufe des Winters bereits mehrere Hallenspiele und inzwischen wurde mit Laufeinheiten begonnen, am 4. Februar ist der offizielle Start in die Vorbereitung. Vier Testspiele stehen in den kommenden Wochen am Programm, der Drösinger Sportclub trifft dabei zunächst auf Wienerfeld (Oberliga A) und spielt zudem gegen Rabensburg, Jedenspeigen und Eibesthal.

Am Transfermarkt wurde der Tabellenfünfte der Hinrunde bereits aktiv und die Tätigkeiten sind weit fortgeschritten, fünf Spieler stoßen fix zur Mannschaft, während es bis dato keine Abgänge zu verzeichnen gibt. Gabriel Petrovic spielte zuletzt bei SV Donau und wurde genau so reaktiviert wie Filip Elend, der zuletzt für Sulz auflief. Thomas Schmuttermeier hatte schon beim Drösinger SC gespielt und war zuletzt bei Wienerfeld, auch Goalie Andreas Sorg kehrt zur alten Wirkungsstätte zurück und war zuletzt bei Niederabsdorf. Der junge Tobias Grunsky spielte zuletzt für Rabensburg und ist der fünfte Zugang, zwei bis vier weitere Spieler könnten laut Lenhart noch dazukommen.

"Wir hatten im Herbst ein Durchschnittsalter von über 30 Jahren, nun wollen wir konzentriert junge Spieler in die Mannschaft einbauen und diesen Weg konsequent weitergehen. Drei bis vier junge Akteure werden in der kommenden Zeit in die Kampfmannschaft integriert", meint der Trainer des Klubs zur Herangehensweise für das Frühjahr. Harald Lenhart ergänzt zur Ausgangslage der Liga für das Frühjahr: "Ich denke, dass Kettlasbrunn und Michelstetten am Ende um den Meistertitel spielen werden. Wir wollen unbedingt den fünften Platz halten und werden versuchen, uns noch um einen Rang zu verbessern."

 

 

 

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